#litlovehistory – Lieblingsepoche

Über Weihnachten/Silvester und Neujahr habe ich ja an der Aktion #litlovehistory von den Litlovebloggerinnen teilgenommen.
Hierfür habe ich 3 historische Romane aus unterschiedlichen Epochen gelesen. Ich kenne mich und meinen Buchgeschmack an sich sehr gut, daher wusste ich schon, dass ich alle mögen würde. Trotzdem war ich mir vor der Aktion sicher, dass ich danach sagen können würde, welche Epoche ich am liebsten mag und daher auch, welche historischen Romane ich künftig vermehrt lesen möchte.
Ich war mir sehr sicher, dass mir „Die Astrologin“ am besten gefallen würde und mich die anderen beiden Romane nicht so sehr berühren würden. Vor allem bei „Der dunkle Weg“ war ich skeptisch, spielt es doch am Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese Bücher meide ich meist, weil ich – was die Weltkriege betrifft – einfach übersättigt bin.
Tja  – da wurde ich irgendwie eines Besseren belehrt, bzw. es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Epoche, der Handlungsort etc. egal sind – ausschlaggebend ist der Schreibstil der Autorin und welche Handlung in die Zeit eingebettet ist.
Fazit für mich: ich lasse mich durch Jahreszahlen nicht beeinflussen – aber vom Autorennamen, der auf den Büchern steht 🙂

Ich bin also gespannt, auf die weiteren historischen Romane, die in meinem Bücherregal darauf warten, gelesen zu werden.

© Bettina Dworatzek

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Die Astrologin – Ulrike Schweikert

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Mit der Hebamme und Astrologin Sibylla quer durch das Europa der 1620er bis 40er Jahre.
Mitten im 30-jährigen Krieg spielt diese Geschichte.

Sibylla lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Leonberg in Württemberg (das alleine schon war ein Grund, sich für dieses Buch zu interessieren – Leonberg ist nämlich nur 25km von der Ortschaft entfernt, in der ich aufgewachsen bin.
Doch das Glück der Familie findet ein jähes Ende, als Söldner ihren Mann erschlagen und ihre Tochter Helena entführen. (Wage)mutig macht sich Sibylla auf den Weg, um ihre Tochter zu retten.
Dabei begegnet sie Wallenseint.
Sibylla ist eine besondere Frau. Zum einen ist sie sehr mutig und sie lässt sich nichts sagen und zum anderen hat sie eine besondere Gabe, die sie immer wieder einen Blick in die Zukunft erhaschen lässt. Wallenstein gegenüber gibt sie sich daher als Astrologin aus, um nicht der Hexerei bezichtigt zu werden. Und so tritt sie in seine Dienste, als seine persönliche Astrologin, reitet mit ihm in sämtliche Schlachten – jederzeit Augen und Ohren offen haltend, auf der Suche nach Helena.

Die große Zeitspanne, die Ulrike Schweikert mit diesen Romanen abdeckt, benötigen natürlich immer wieder größere Zeitsprünge in der Handlung. Der Spannung hat das kaum einen abbruch getan. Es hat sich sehr kurzweilig gelesen und war vor allem auch super informativ. Endlich machen viele Daten und Fakten aus dem Geschichtsunterricht Sinn – und weil wir vor kurzem in Wien waren, wurde es beim Lesen nochmal viel realer.

Ein absolutes Muss für Fans historischer Romane.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Frühlingsglück und Mandelküsse – Emilia Schilling

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Emilia Schilling ist eine super sympathische Autorin, die ich 2017 auf der LitLove kennengelernt habe. Damals war ich bei ihrer Lesung aus „Frühlingsglück und Mandelküsse“ und so hatte ich beim Lesen immer wieder ihre Stimme im Ohr.
Damals habe ich die Lesung als überaus amüsant empfunden und weil ich wusste, dass die Handlung in Wien spielt, habe ich es schnell gekauft, um es auf unserem Städtetrip über Silvester zu lesen.
Amüsant war das Lesen allemal, denn die Protagonistin Charlie schlittert von einer Katastrophe in die nächste. Sie ist die Patissière in einem angesehenen Wiener Hotel und ist dort bekannt für ihre außerordentlichen Backkünste. Wie es aber nunmal ist –> das Leben ist kein Ponnyhof – und so kämpft Charlie mit einem superschlechten Eindruck bei ihrem neuen Chef, einer ekelhaft bösen Kollegin, die ihr das Leben schwer macht, mit einer total doofen Schwiegerfamilie in spe, dazu einer chaotischen eigenen Familie und – wie soll es anders sein – mit Liebeskummer und einem Netz aus Lügen, das sie selbst in der Not gesponnen hat, in dem sie sich aber ordentlich verheddert.

Für mich waren das leider zu viele Themen, die Charlie das Leben schwer machen. Der Fokus auf 1-2 der Themen hätte absolut ausgereicht und die Handlung authentischer gemacht. Süß waren die österreichischen Begriffe, die immer mal wieder verwendet wurden und somit echtes Wiener-Feeling aufkommen ließen. Zudem gibt es – passend zu jedem Kapitel – ein Rezept, von denen ich sicher welche ausprobieren werde.

6 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

PS: Schaut auf meinem Instagram- und Facebookprofil vorbei. Bis zum 03.02. läuft dort ein Gewinnspiel, bei dem ihr dieses Buch gewinnen könnt.

The Lost Prophecy – Zu Staub zerfallen – Carina Zacharias

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Auch wenn mir Band 1 dieser Fantasy-Reihe nicht so sehr zugesagt hatte, habe ich mich doch noch an Band 2 gewagt – ich wollte der Reihe einfach eine Chance geben.

In der Welt Andurion leben die Völker der Elemente in Frieden. Früher lebten sie zusammen, doch immer wieder gab es Streitigkeiten oder gar Krieg, was dazu führte, dass die Völker sich separierten. Keines der Völker von Erde, Wasser, Luft und Feuer erinnert sich noch daran, dass es ein 5. Volk gab – das vom Element des Lebens.
Nachdem zuerst das Volk der Luft Hilfe brauchte, weil sich ihr eigenes Element gegen sie wandte, so benötigt im 2. Teil das Volk der Erde Unterstützung.

Die bisherigen „Botschafter“ der verschiedenen Völker arbeiten zusammen, um das Volk der Erde zu retten, wobei sich die Königin des Luftvolks lieber damit aufhält, Krieg gegen das Volk des Feuers zu führen.
Dazu kommt nun noch ein Mädchen aus dem Volk des Lebens, die sich bisher im Hintergrund gehalten hat, nun aber offenbart, weil sie herausfindet, weshalb sich die Elemente gegen ihre Völker wenden.

Zu Staub zerfallen ist Band 2 von 5. Weitere Infos zur Reihe findet ihr hier.

Ich selbst habe aber entschieden, die Reihe nicht weiterzulesen, weil sie mich von der Story her nicht gepackt hat, was wohl vor allem auch am Schreibstil von Carina Zaccharias liegt – der ist einfach nicht meins.

5 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Reisebericht – Wien

Über Silvester/Neujahr waren mein Mann und ich 8 Tage in Wien.
Geflogen sind wir ab Stuttgart, was super geklappt hat. Es war uns wichtig, eine direkte Verbindung zu haben. So waren wir nur eine knappe Stunde unterwegs – also tiptop.


Reisefacts: Wien – 8 Tage – per Flugzeug – Übernachtung im Hotel



Letztes Jahr haben wir uns das erste Mal einen Reiseführer gekauft und zwar einen der kleinen „Marco Polo“-Reiseführer vom Verlag Mairdumont. Damals war er für Venedig. Der Kauf war super spontan (am Flughafen vor dem Abflug :D) – aber ein echter Glücksgriff, denn wir kamen super damit klar. Somit war es beschlossene Sache –> für Wien musste auch einer her.

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Gleich auf den ersten Seiten gibt es Zusammenfassungen nach den Mottos:
– Best of
– Insider Tipps
– typisch Wien
Das gibt schon mal einen super Überblick und Anhaltspunkte, wonach man Ausschau halten sollte bzw. worüber man sich mehr informieren möchte. Besonders hilfreich sind auch die „Bloß nicht“-Hinweise am Schluss des Reiseführers.
Danach gehts ins Detail. Aufgeteilt ist der Reiseführer nach folgenden Themen:
– Sehenswertes (Haben wir sehr genau studiert)
– Essen und Trinken (wobei wir uns vor allem auf TripAdvisor verlassen haben)
– Am Abend (war interessant zu lesen, aber wir sind nicht so die Nachtschwärmer)
– Erlebnisrouten (wir haben uns selbst unsere Routen zusammengestellt)

Allgemein gilt –> Wien ist am besten zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Also haben wir uns direkt am Flughafen eine Wochen-Netzkarte gekauft (lohnt sich auf jeden Fall!).

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Hofburg Wien (Foto: Bettina Dworatzek)

Die schönsten Gebäude in der Innenstadt waren das Rathaus, der Stephansdom und die Hofburg. Wobei das Schloss Schönbrunn natürlich ebenfalls zu erwähnen ist. Echt atemberaubend. Wobei ich mir das mit den weitläufigen Parkanlagen im Frühling oder Sommer noch viel schöner vorstelle.

Wenn man am Schloss Schönbrunn ist, muss man unbedingt in der Hofbäckerei vorbei und die Apfelstrudelshow anschauen (und natürlich auch ein Stückchen verkosten). Zudem ist der angrenzende Tierpark auch super schön angelegt.


Beste Reisezeit: Sommer oder Vor-/Nachweihnachtszeit


Die vielen Museen, die es in Wien gibt, sind sehr gut organisiert. Am besten, man nimmt sich eigene Kopfhörer mit, da es fast überall Audio-Guides gibt, in die man Kopfhörer reinstecken kann (und ich hasse die „Einwegkopfhörer“, die man immer bekommt – hab lieber die eigenen).

Wer Essen liebt – von mediterranen Köstlichkeiten über Antipasti bis zu Süßspeisen – sollte unbedingt über den Naschmarkt schlendern.

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(Foto: Bettina Dworatzek)

Wir sind meist nur abends in Restaurants essen gegangen und haben uns mittags nur eine Kleinigkeit auf dem Naschmarkt oder bei einer Bäckerei besorgt. Man sollte auf jeden Fall auch mal im Dunkeln durch die Stadt schlendern, denn viele der historischen Gebäude sind wundervoll beleuchtet.

beleuchtet
(Foto: Bettina Dworatzek)

Apropos Beleuchtung: Die Zeit vor und nach Weihnachten ist wirklich besonders schön in Wien, denn die Weihnachtsbeleuchtung der Innenstadt ist wunderschön. Zudem gibt es z. B. am Rathausplatz einen schönen Weihnachtsmarkt, der zu Silvester nochmal geöffnet hat, inklusive Schlittschuhbahn.

(Fotos: Bettina Dworatzek)

Den Wintermarkt am Schloss Schönbrunn fand ich am schönsten. dort gab es zumindest die schönsten Sachen zu kaufen.

Ziemlich cool fand ich auch das Schmetterlingshaus – wobei es mit dem in der Wilhelma (Zoo, Stuttgart) nicht mithalten kann.
Als Bücherliebhaberin – wie ich es eine bin – ist ein Besuch im Prunksaal der Staatsbibliothek ein absolutes Muss!

(Fotos: Bettina Dworatzek)

Natürlich haben wir auch eine Fahrt mit dem Riesenrad am Prater gemacht – wobei der Prater im Sommer sicher nochmal eine ganz andere Atmosphäre ausstrahlt. Ganz in der Nähe befindet sich der Donauturm. Dort hochzugehen lohnt sich auf jeden Fall. Wirklich schön ist es dort natürlich bei klarer Sicht und super romantisch wirds beim Sonnenuntergang. Wir haben uns ein Päuschen mit Kaffee & Topfenstrudel, im Café, das über der Aussichtsplattform ist und rotiert, gegönnt.


Must-eat in Wien: Schnitzel, Backhendl, Esterházy-Torte, Palatschinken, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Topfenstrudel … *yammi*


Wobei wir auch schon beim Thema Essen wären. Das kann man in Wien supergut. Es gibt viele Restaurants und Cafés – vor allem in der Innenstadt. Wobei natürlich die zentralsten auch die teuersten sind. Wir haben uns vorrangig an TripAdvisor gehalten. Je nach Beliebtheit und Lage empfiehlt es sich, vorab zu reservieren.
Das coolste Ambiente und den besten Service gab es im Skopik & Lohn (unbezahlte Werbung). Preisklasse – eher höher, Reservierung absolut notwendig, Essen sehr lecker und qualitativ hochwertig.
Das beste Tiramisu meines Lebens habe beim Italiener Via Toledo Enopizzeria (unbezahlte Werbung) gegessen. Die Pizza war auch lecker und das Ambiente sehr schön.
Eine ziemlich coole Location mit typisch Österreichischer Küche bietet der Melker Stiftskeller (unbezahlte Werbung). Ich liebe es, wenn Restaurants in alten Gewölbekellern sind und dementsprechend gestaltet sind.


Perfekte Reisedauer: 5-6 Tage


Unser Hotel war im Stadtteil Josefstadt und damit in Laufnähe zum Rathausplatz. Das war wirklich eine super Lage! Darauf würde ich bei der Hotelauswahl auf jeden Fall Wert legen.
Zu Silvester gibt es in Wien den „Silvesterpfad“ – entlang dieses Pfads gab es an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt Bühnen, auf denen Livemusik gespielt wurde. Wir sind ihn ein mal komplett abgelaufen, waren zum Feuerwerk dann aber am Rathausplatz, weil es dort am Schönsten sein sollte. In der Innenstadt ist „Böllern“ verboten (was ich generell befürworte), aber das offizielle Feuerwerk der Stadt war echt enttäuschend. (Ich meine Halloooo? Hauptstadt und so?)
Was aber cool war, ist dass um Mitternacht überall der Donauwalzer gespielt wurde und einige Einheimische tatsächlich einen Walzer getanzt haben.


Die coolsten Läden (unbezahlte Werbung): Die SellerieHannibalManufaktum


Fazit: Es war echt ein toller Städtetrip. Super zu zweit (sicherlich auch mit Freunden cool) – vieles auch familientauglich. Wir hatten viel Zeit, was es uns ermöglicht hat, auch mal einen halben Tag in der Therme zu verbringen oder durch Shopping-Center zu bummeln. Ansonsten sind 4-5 Tage ausreichend. Falls wir irgendwann nochmal nach Wien gehen sollten, dann im Frühling oder Sommer, um noch die anderen Seiten Wiens zu entdecken.

Für den Trip gibts 8 von 10 Reisesternen

© Bettina Dworatzek

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(Foto: Bettina Dworatzek)

Rückkehr nach Sunset Cove – Ella Thompson

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Ich habe eine neue Autorin entdeckt, die Lieblingsautorin-Potenzial hat!

Die Lighthouse-Saga soll ein 3-Teiler werden. Alle 3 Cover (die ihr hier schon sehen könnt) sind so wunderschön und zum Seufzen und Wegträumen. Doch die Story dahinter ist nicht so friedlich, wie es der erste Blick aufs Cover vermuten lässt.

Niclas wurde reingelegt und kann es nun vergessen, stellvertretender Bezirksstaatsanwalt zu werden. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, flüchtet er vor der Presse nach Cape Cod in das Sommerdomizil seiner Familie.
Durch einen auf den ersten Blick legalen hat Gillian Mulhare ihn ausgestochen, wodurch ein Frauenmörder seiner Verurteilung entgeht.

Marie McMillan versucht ihr Leben nach einer 4-jährigen Haftstrafe auf die Reihe zu bekommen, kämpft sich durch jeden Tag. Sie arbeitet als Gärtnerin auf Cape Cod und versucht so, sich und ihren Hund Sam über Wasser zu halten.

Das Lesen dieses Buchs hat wirklich viel Spaß geamcht. Die Charaktere sind so liebevoll und detailliert gestaltet, dass ich voll in die Geschichte eingestiegen bin und total mitgefiebert habe.
Ella Thompson vermag es, einen perfekten Plot zu inszenieren. Jedes Detail ist bewusst platziert und gibt der Handlung in einem unerwarteten Moment eine andere Richtung.
Voller Spannung und Leidenschaft habe ich auf jeder Seite mitgefiebert. Die Leidenschaft und Dramatik war förmlich greifbar und macht diesen Roman zu einem Pageturner mit Bookhangover-Garantie. Das Gute daran: Es ist Band 1 der Reihe – d. h. ein Wiedersehen mit den Protagonisten ist garantiert.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Der dunkle Weg – Susanne Goga

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Ida ist die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns und lebt in Hamburg. Ihre Eltern würden es gerne sehen, dass sie heiratet und den Pflichten einer Ehefrau nachkommt. Doch Ida hat andere Pläne. Sie ist Künstlerin und möchte diesen Beruf nicht nur ausüben, sondern sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen. In Hamburg wird sie aber nur als die Kaufmannstochter – nicht als Künstlerin gesehen.
Also reist sie nach Irland – um genau zu sein Dublin – um ihre Freundin Grace zu besuchen,  mit der sie auf einer Kunstschule in London war.

Doch bei einem Besuch bleibt es nicht. Dublins Charme hat Ida gefangen genommen und sie beschließt, dort zu bleiben – gegen den Willen ihrer Eltern.
Nach und nach ergeben sich Möglichkeiten für sie, als Künstlerin aktiv zu werden. Doch dann beginnt der 1. Weltkrieg und wirft seine Schatten über ganz Europa.

Ida ist eine mitreißende Protagonistin. Sie ist mutig und stellt sich ihren Ängsten.
Es war sehr spannend, den Beginn des 1 Weltkriegs aus einem anderen Land mitzuerleben – das rückt alles nochmal in eine andere Perspektive – zumal Ida ja irgendwie zwischen den Fronten steht – schließlich stammt sie aus Deutschland und hat dort auch noch Familie.

Schade fand ich nur die Zeitsprünge im Buch (die natürlich notwendig waren, um die Zeitspanne von 1912-1916 abzudecken). Manchmal hätte ich mir gewünscht, die Autorin hätte daraus eine Trilogie gemacht, weil ich Idas Leben gerne näher verfolgt hätte. Ich habe so mit ihr mitgefiebert – oft gab es aber genau dann einen Zeitsprung in die Zukunft, sodass man sofort wusste, wie die davor spannende Situation ausging.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek