Das Haus der vergessenen Träume – Katherine Webb

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Kurzbeschreibung: Als die Journalistin Leah Hickson auf zwei geheimnisvolle Briefe stößt, gerät sie bald in den Sog einer Spurensuche, die sie in das England des frühen 20. Jahrhunderts zurückführt. Es ist die Geschichte einer starken jungen Frau, eine Geschichte von Liebe und tödlichem Verrat. Und schon bald erkennt Leah, dass die Vergangenheit ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt. Denn ihre Nachforschungen führen sie zu einem alten Haus und einem lange vergessenen Familiengeheimnis, das stärker mit ihrem Schicksal verwoben ist, als sie zunächst ahnt … (amazon.de)

Meine Meinung:

Cover: Sehr schön, ansprechend, passt zur Handlung

Schreibstil: gefällt mir sehr gut

Charaktere: sind wunderschön ausgearbeitet

Umgebung: ist so gut, aber nicht zu detailliert beschrieben, dass man sich alles genau vorstellen kann

Zum Inhalt: Die Kurzbeschreibung und der Buchklappentext hören sich so spannend an, dass ich das Buch unbedingt kaufen musste. Leider war es nicht so spannend, wie ich es mir erwartet hatte. Das Buch ist in 3 Handlungsstränge aufgeteilt. Der erste aus der Sicht von Leah Hickson, die auf der Suche nach dem Geheimnis auch ihren eigenenen Lebensweg findet. Dieser Strang, der in der aktuellen Zeit spielt, wird von der Handlung im Jahre 1911 immer wieder unterbrochen. Diese Unterbrechungen fördern natürlich den Spannungsaufbau, dauern meiner Meinung nach aber oft zu lange. Sie sind viel zu breit ausgetreten, was daran liegt, dass der Strang der Vergangenheit nochmals unterbrochen wird. Die Vergangenheit erzählt von Hester Canning, ihrem Mann, deren Besucher und der Dienerschaft des Hauses. Zu Anfang des Buches bekommen die Cannings ein neues Dienstmädchen – Cat Morley – die schon eine schlimme Vergangenheit zu verzeichnen hat. Diese wird immer wieder durch ihre Gedanken aufgefasst, sodass der Leser immer mehr einen Einblick in ihre Vergangenheit und ihre Gefühle bekommt. Mit Hester und Cat kann man sich gut identifizieren. Der Pfarrer, Mr. Canning und der Besucher werden von Seite zu Seite unsympathischer. Der Spannungshöhepunkt wird lange hinausgezögert, was sehr demotivierend ist. Beinahe hätte ich das Buch wieder weggelegt. Der Schluss war dann aber widerum so, wie ich ihn mir erhofft hatte. Ich kann dieses Buch also doch weiterempfehlen und hoffe, dass ihr nicht die gleichen Schwierigkeiten damit habt, wie ich sie hatte.

Für mich also leider nur 4 von 10 Buchsternen

© Bettina Zipperle

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