Gleichklang – Gabriele Schmid

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Hiermit hat Gabriele wirklich etwas Besonderes geschaffen. Einen Liebesroman, in dem die Krankheit Hämophilie eine große Rolle spielt. Ich bin wirklich froh, diesen Roman gelesen zu haben.

Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet, warm, stimmig und verrät nicht zu viel vom Inhalt; passt im Nachinein aber perfekt dazu.

Charaktere:
Debbie + Sam: Die beiden Frauen sind Zwillinge, unterschiedlich und doch gleich, sympathisch durch ihre authentische Art.

Bendix: ein Kollege von Debbie, hat eine sehr interessante Persönlichkeit ist lustig und fürsorglich.

Tom: eher der Machotyp und emotional schnell reagierend

Patrick: Sam’s Sohn der an Hämophilie erkrankt ist.

Adrienne: Debbie’s Tochter

Story:
Auch wenn in die Story viele Zufälle mit eingebunden sind, die klarmachen, dass es kein Tatsachenbericht, sondern ein fiktiv erfundener Roman ist, ist uns das Gefühlschaos von Debbie und Sam mit ihren Männern wohlbekannt. Das macht die Situationen lustig, spannend, traurig und aufwühlend. Eifersüchte, Geheimnisse, alte Bekanntschaften, Verletzungen, Sehnsucht und Liebe. All das steckt in diesem Roman mit drin.
Mit der Krankheit von Patrick bekommt der Roman aber noch eine andere Note. Der Mut und die Kraft, sowohl von Samantha als auch von Patrick sind bewundernswert. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, bin ich mir doch sehr sicher, dass egal was ist, als Eltern kann man alles schaffen. Man muss sein Kind nur zu allem ermutigen. Auch wenn ich mich nicht immer traue, Bücher mit einem so ernsten Thema zu lesen, bin ich wirklich dankbar, dass Gabi dieses Thema so wunderbar aufgearbeitet hat. Ich bin mir sicher, dass sie damit vielen die Angst vor dieser Erkrankung nehmen kann.

© Bettina Zipperle

Interview mit Gabriele Schmid

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Gabriele Schmid ist eine super sympathische Autorin aus der Nähe von Stuttgart. Mit ihren ersten 3 Büchern hat sie mich schon total überzeugt und ich kann es kaum erwarten, bis ein weiteres Buch von ihr erscheint. Für ihre Bücher recherchiert sie sehr viel und gründlich, ihre Figuren sind alle sehr authentisch, was das Lesen umso spannender macht.

Wo liest du am liebsten?

Ich kann eigentlich überall und immerfort lesen. Im Sommer lese ich sehr gerne auf meiner Terrasse und im Winter eingemummelt in eine warme Decke auf dem Sofa.

Was liest du am liebsten?

Am liebsten lese ich – wie könnte es anders sein – Liebesromane. Zwischendurch lese ich auch gerne mal einen Krimi. Das wechselt dann zwischen amerikanischen Autorinnen und meinen DeLiA-Kolleginnen hin und her. Auch sprachlich, da ich die Amerikaner in der englischen Fassung lese.

Was ist gar nicht lese und auch nicht in die Hand nehme sind historische Romane.

Wie kommst du auf die Ideen für deine Romane?

Gute Frage. Die Ideen befallen mich an den unterschiedlichsten Orten und in den unterschiedlichsten Situationen. So ist die Grundidee zu Gleichklang beim jährlichen Küchen-Großputz entstanden. Beim Joggen habe ich die besten Ideen, da kann ich abschalten und die Gedanken kreisen lassen. Dabei mache ich sehr viel Plotarbeit oder gehe Dialoge durch, die ich zu Hause sofort aufs Papier banne.

Haben deine Charaktere manchmal echte Personen als Vorlage?

Bisher nur Patrick in Gleichklang. Alles andere ist „erstunken und erlogen“. Da ich jedoch bei meinen Protas nie Gesichter sehe, suche ich mir Schauspieler oder Persönlichkeiten heraus, die ich dann mit einigen Abwandlungen zu beschreiben versuche.

Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Nein, meine Personen haben keine Ähnlichkeiten mit Menschen die ich kenne. Zwar klaue ich mich dir eine oder andere Eigenart oder einen Ausspruch, aber die Person würde sich nie in einem meiner Romane wiedererkennen.

War dein Sohn der Grund, warum du Gleichklang geschrieben und dort die Krankheit Hämophilie thematisiert hast?

Ja – ich wollte schon immer über unseren Umgang mit der Krankheit Hämophilie schreiben. Mir war wichtig, dass es kein Sachbuch wird und kein Tatsachenbericht. Es hat sehr lange gedauert, bis ich die Idee zu Gleichklang hatte und noch viel länger, bis ich mir sicher war, dass ich es wirklich machen werde. Dazu haben wir in der Familie auch etliche Diskussionen geführt, da klar war, dass der Roman vieles aus unserem Privatleben nach außen tragen wird. Wir haben gemeinsam entschieden es zu wagen und Patricks Geschichte wahrheitsgemäß zu erzählen – wobei die Fiktion nicht zu kurz kam. Den Unfall, den Patrick und Adrienne in der Geschichte erleben, den hat unser Patrick zum Glück nicht erlebt.

Was stehen momentan für weitere Projekte an? Können wir bald mit einem Folgeband deiner Reihe rechnen?

Ich beantworte die zweite Frage zuerst.  Ja, Band 3 „Hitzeschlacht“ ist in Planung und soll Ende2014/Anfang 2015 erscheinen.

Momentan bin ich jedoch in der Manuskript-Endphase für eine neue Roman-Serie, die in Freiburg spielt und die schon lange in mir „rumgeistert“. Das 400-seitige Manuskript geht Ende September an den spiritbooks-Verlag und dann heißt es Daumendrücken, dass Ulrike Dietmann davon überzeugt ist und es nehmen wird.

Ich plane eine sechsteilige Serie und plane außerdem mit diesem ersten Band, die Leser für die zukünftigen Bände mit ins Boot zu nehmen. Mehr möchte ich noch nicht verraten, aber es wird spannend und ich hoffe auf eine gute Resonanz seitens der LeserInnen.

Wo schreibst du?

Diesen Sommer darf ich mir fast täglich den Luxus gönnen, auf meiner wunderschönen Terrasse zu schreiben. Ansonsten schreibe ich an meinem Schreibtisch, mit dem Blick ins Grüne.

Eine Eigenart von mir ist – dass ich immer bei voller Musik-Dröhnung arbeitete. Meist habe ich bestimmte Titel für ein bestimmtes Projekt.

Wie kamst du zum Schreiben?

Ich kann mich nicht erinnern, nicht geschrieben zu haben. Schon als junges Mädchen habe ich die Bücher zur Seite gelegt und eine Fortsetzung geschrieben. Allerdings hätte ich im Leben nicht damit gerechnet, dass ich irgendwann mal mein eigenes Buch in Händen halten werde – geschweige denn drei oder vier …

Manchmal denke ich immer noch, momentan befinde ich mich im Traum.

Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?

Hab ich eigentlich nicht – ich habe einen Fundus an unterschiedlichsten Autoren in meinen Regalen stehen. Wenn ich eine nennen muss, dann ist dies inzwischen (ohne Werbung zu machen) meine Kollegin Jane Luc/Joanne St. Lucas. Sie schreibt wie ich, sie tickt wie ich, es liest sich flüssig und ich mag einfach ihre Charaktere und Geschichten.

Als junges Mädchen war ich lange Zeit Nora Roberts verfallen, damit fing alles an …

Vielen lieben Dank für deine vielen Antworten. Ich freue mich schon auf dein nächstes Buch. Wer derweil mehr über Gabriele erfahren möchte, oder up to date bleiben möchte, was die Neuerscheinungen betrifft, ist auf den folgenden Links richtig.

www.pcs-books.de

http://mittsingen.com/

https://www.facebook.com/pcsbooks?ref=br_rs

https://www.facebook.com/pages/Gleichklang-Gabriele-Schmid-Autorin/634523783266244

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© Bettina Zipperle und Gabriele Schmid