Ich mach dich fit! Dr. Christine Theiss

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http://www.zs-verlag.com/buch/ich-mach-dich-fit/

Was habe ich mir hierbei nur gedacht? Ganz viel Sport? Nur noch gesunde Ernährung? Das heißt wieder viel verzichten und eiserne Disziplin…
Das waren meine ersten Gedanken. Aber weit gefehlt.

Das es für eine gute Figur und ein gesundes Leben Disziplin benötigt, das war mir von vorneherein schon klar (und meist auch der Knackpunkt). Doch Dr. Christine Theiss hat mit diesem Buch wirklich etwas tolles erschaffen und ich bin überzeugt, dass man durch ihre tollen Tipps einiges erreichen kann.

Das Buch ist toll geschrieben. Es ist alles erklärt, vom Muskelaufbau bis zur Verarbeitung der Nahrung im Körper. Man versteht vieles besser und kann bewusst gesünder leben. Man muss nicht alles annehmen, was hier steht, man bekommt nichts aufgedrängt, aber man weiß – je mehr man übernimmt, desto effektiver und gesünder kann man leben.

Im ersten Kapitel lernt man Dr. Christine Theiss besser kennen. Sie erzählt von sich selbst, (Erfolgs-)Geschichten aus ihrem Leben. Dadurch wird das Interesse am ganzen Buch geweckt. Ganz klar stellt sie hin, dass es viele Anbieter von Diäten, viele verschiedene Fachmeinungen zu Sport und Ernährung und dadurch viel Verwirrung gibt. Detailiert und gezielt erklärt sie alles drumherum. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich wirklich bewusst auf Nahrungsprodukte zugreifen kann und weiß, welche Inhaltsstoffe gut und welche nicht so gut sind. Über die Ernährung gibt es auch ein großes Kapitel.

Und dann gibt es natürlich den Teil des Buches mit den Übungen die ohne Geräte fit machen sollen. Beim Fitnesstest habe ich zum Teil kläglich versagt. Ganz schön erschreckend, wenn man schon seit 1 1/2 Jahre rech regelmäßig ins Fitnessstudio geht…will also gar nicht wissen, wie der Fitnesstest DAVOR ausgefallen wäre.
Alle Übungen sind genau erklärt, auf welche Muskelgruppen es eine Einwirkung hat und bildlich dargestellt.
Womit ich noch meine Schwierigkeiten hatte, war das Verständnis, wie oft ich jede Übung wiederholen soll und die Dehnübungen kannte ich zum Teil so noch nicht.

Alles in allem ist das hier ein wirklich toller Ratgeber geworden, den ich gerne immer wieder zu Rat ziehe und so gut es geht befolgen möchte.

10 von 10 Buchsternen dafür.

© Bettina Zipperle

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Die letzte Zeugin – Nora Roberts

Nora  Roberts - Die letzte Zeugin

http://www.randomhouse.de/Buch/Die-letzte-Zeugin-Roman/Nora-Roberts/e420833.rhd

Cover: Sobald man im Buch etwas weiter ist, weiß man, dass das Bild vorne wahrscheinlich das Anwesen von Abigail sein muss.

Schreibstil: Von Nora Roberts‘ Schreibstil bin ich nach wie vor begeistert, weil man sich sehr schnell einfindet, die Atmosphäre und Umgebung gut vorstellen kann und gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.

Spannung: Hier kam über die Zeit wirklich viel Spannung auf. Nur wenn man schon das eine oder andere Buch von Nora gelesen hat, weiß man, dass es irgendwie ein Happy End geben wird, was ja gut ist, aber man ist bei den Beziehungen nicht mehr wirklich überrascht.

Charaktere: Sowohl Abigail, als auch Brooks, die die beiden Protagonisten sind, sind mir sehr sympathisch und deswegen ist es ganz einfach, in die beiden hineinzuschlüpfen und mit ihnen zu fühlen.

Story: Der Plot an sich hat mir sehr gut gefallen. Auch an der Umsetzung habe ich nicht auszusetzen.

Empfehlung: Für Nora Robert – Fans auf jeden Fall einen Kauf wert. Wenn ich ein Buch lesen möchte, wo ich mir sicher sein kann, das es mir gefällt, greife ich immer zu Nora Roberts.

8 von 10 Buchsternen dafür.

© Bettina Zipperle

Seelen – Stephenie Meyer

Seelen

http://www.carlsen.de/hardcover/seelen/29310#Inhalt

Cover: Das Cover ist ansprechend gestaltet und zeigt Mels und Wandas Gesicht. Dadurch kann man sich sehr gut vorstellen, wie die Augen einer Seele aussehen. Zudem finde ich die Schrift des Titels schön. Er passt farblich toll zu den Augen.

Schreibstil: Der Schreibstil von Stephenie ist wunderbar zum flüssig durchlesen, wer schon die Bis(s)-Bücher gelesen hat, kann das sicher bestätigen.

Spannung/Emotionen: Beides gibt es in diesem Roman viel. Liebe und Beziehungen spielen eine wichtige Rolle und tragen damit zu Dramen und Konflikten bei.

Überraschungseffekt: Großartige unerwartete Wendungen gab es für mich nicht, da ich generell nicht spekulieren konnte, worauf alles hinauslaufen wird.

Charaktere: Die Personen sind gut beschrieben, man kann sie sich vorstellen und sich in sie hineinversetzen – zumindest teilweise, weil nachvollziehen, wie es ist, wenn man eine Seele in sich drin hat, ist zu unrealistisch für mich.

Story/Thematik: Die Thematik war für mich ganz neu und leider etwas zu futuristisch. Generell kan ich mir auch unreale Sachen vorstellen, aber hier wollte mein Verstand nicht so gerne mitmachen.

Ich kann mich nicht über vieles beschweren, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch auch wieder nicht.

Deswegen gibt es hierfür von mir 7 von 10 Punkten.

© Bettina Zipperle

Ein Kuss in den Highlands – Emily Bold

Kuss in den Highlands

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine junge Frau die in der High Society in London lebt und arbeitet, mit einem der begehrtesten Junggesellen Londons zusammen ist erbt das Anwesen Ihrer Tante in den Highlands.
Irgendwie ist am Anfang zwar schon klar, worauf es hinauslaufen wird, aber der Weg dorthin und die Veränderungen, die die Charaktere durchmachen sind unerwartet.

Obwohl das mein erstes Buch von Emily Bold war, kann ich sie in dieser Sparte gleich zu meinen Lieblingsautorinnen (Nora Roberts und Johanna St. Lucas) hinzufügen. Man weiß bei den dreien einfach, dass egal welches Buch man von ohnen liest, man wird sich immer gleich gut einfinden, man könnte es – dank der tollen Schreibstile – in einem Rutsch durchlesen und auch wenn man irgendwie weiß, worauf es hinausläuft, man fiebert mit der Protagonistin mit, fühlt mit ihr, leidet mit ihr und liebt mit ihr.

Deshalb wünsche ich jeder Frau einen Schotten mit Dreitagebart, ein Pärchen Stricksocken, eine Tasse Tee und ein Buch von Emily Bold. 🙂

8 von 10 Punkten dafür.

© Bettina Zipperle

Tochter der Elbe – Ricarda Jordan

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http://www.luebbe.de/Buecher/Historisches/Details/Id/978-3-404-16984-9

Wieder mal eine tolle Leserunde mit der Bastei Lübbe. Dieses Mal mit Ricarda Jordan im Gepäck.

Ricarda Jordan hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil, in den man sich ganz schnell reinliest. Man fühlt sich direkt in die Welten rein, die sie beschreibt. Hier in das 13. Jahrhundert rund um den Norden Deutschlands und Dänemark. Man bekommt ein richtiges Gefühl für diese Zeit und über den Text auch immer wieder historische Informationen.

Hauptperson ist Hilke von Friedrichsdorf. Nach der Allerkindleinsflut ist sie gezwungen mit ihrem Lahmen Freund Hein wegzugehn. Auf ihrer Reise durch den Norden Deutschlands durchleiden die beiden schwere Zeiten, haben interessante Begegnungen, verlieren Freunde an den Tod und entrinnen diesem selbst manchmal nur um haaresbreite. Doch die beiden geben die Hoffnung nie auf – und so erwartet die beiden auch eine besonders gute Zeit, auch wenn diese nicht von allzu langer Dauer ist.

Ricarda Jordan überrascht mit unerwarteten Wendungen, mit Spannung und Dramatik fesselt sie den Leser. Ich hätte das Buch in einem Rutsch durchlesen können.

Für dieses Buch gibt es 8 von 10 Punkten von mir.

© Bettina Zipperle