Books-Challenge-2015

Um meinen SUB abzubauen und mein Lesejahr 2015 spannend zu gestalten habe ich mir überlegt, 2015 eine Books-Challenge anzutreten. Folgende Punkte muss ich also vom 1.1.15-31.12.15 erfüllen:

Lies:

1. Ein Buch mit mehr als 500 Seiten
Die Liebenden von San Marco – Charlotte Thomas (916 Seiten)
2. Einen klassischen Liebesroman
3. Ein Buch das verfilmt wurde
4. Ein Buch das 2015 erst erscheint
Touché – Gabriele Schmid
5. Ein Buch mit einer Zahl im Titel
6. Ein Buch gescrhieben von einer Person unter 30
Sie dürfen die Nanny jetzt küssen – Alexandra Görner (genau 30, gilt das auch? 😉 )
7. Ein Buch mit unmenschlichen Charakteren
Wöflin des Lichts – Christa Kuczinski
8. Ein lustiges Buch
Meine Schwiegermutter, das Chaos und die Liebe – Angelika Lauriel
9. Einen Krimi
Der Ruf des Kuckucks – Robert Galbraith
10. Einen Thriller
11. Ein Buch von einer Autorin aus der Gegend wo du wohnst
Lake Anna – Entscheidung des Herzens – Joanne St. Lucas
12. Ein Buch das von einer Frau geschrieben wurde
Eine Frage der Liebe – Nora Roberts
13. Ein Buch mit Kurzgeschichten
14. Ein Buch dessen Titel nur aus 1 Wort besteht
15. Ein Buch das in einem fremden Land spielt
Die Stunde der Lilie – Sandra Regnier
16. Das erste Buch eines berühmten Autors
17. Ein Buch das dir von einem Freund empfohlen wurde
18. Ein Buch von deinem Lieblingsautor, das du noch nicht gelesen hast.
19. Ein Buch das auf einer wahren Begebenheit beruht.
20. Ein Buch vom Ende des Stapels
21. Ein Buch das deine Mutter liebt
22. Ein Buch das dir Angst macht
23. Ein Buch das älter ist als 100 Jahre
24. Ein Buch das du in der Schule hättest lesen sollen…
25. Ein Buch das du an 1 Tag lesen kannst
Selection – Der Erwählte – Kiera Cass
26. Ein Buch das an einem Ort spielt, wo du schon immer einmal hinwolltest.
Ein Surfer zum Verlieben – Violet Truelove
27. Ein Buch mit dem gleichen Erscheinungsjahr wie dein Geburtsjahr
28. Eine Trilogie
29. Ein Buch aus deiner Kindheit
30. Ein Buch mit einer Dreiecksbeziehung
31. Ein Buch das in der Zukunft spielt
32. Ein Buch das in der Vergangenheit spielt
33. Ein Buch mit einer Farbe als Titel
34. Ein Buch das dich zum Weinen bringt
35. Ein Buch mit Magie
36. Ein Buch von einem Autor, von dem du noch nichts gelesen hast
37. Ein Buch das in deiner Region spielt
38. Ein Buch das zur Weihnachtszeit spielt
39. Ein Buch das du angefangen, aber nie beendet hast
40. Ein Buch dessen Autor/in so heißt wie du
41. Ein Buch das dir deine Schwester empfohlen hat
42. Ein Buch, dessen Protagonist so heißt wie du
43. Ein Sachbuch
44. Ein Jugendbuch

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Statistiken 2014

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und das neue wartet schon ganz ungeduldig darauf mich mitzureißen.

Dieses Jahr hatte seine Höhen und Tiefen. Vom Heiratsantrag bis zum Todesfall war alles dabei. Viel rumgekommen sind wir dieses Jahr auch. Zurst in Madrid, dann Berlin/Lausitz, Barcelona, Dresden/Hamburg…
Insgesamt war es ein wirklich positives Jahr und ich blicke sehr gerne darauf zurück.

Nun zu meinen Statistiken:

Gelesene Bücher: 27

Korrigierte/Lektoriere Bücher: 7

Gewonnene Bücher: 10

Aktuelles SUB: 64

Kino: 6 mal

Fitnesstudio: 52 mal

Fahrrad: 219 km (wenn man die Fahrten zur Arbeit mitrechnet -> 489 km)

Briefe: genau 100 geschriebene und 100 erhaltene 🙂

Postkarten: 96 geschriebene – 45 erhaltene (schlechte Billanz 😦 )
-> gute Vorsätze fürs neue Jahr sind also: Mehr lesen, öfters ins Kino, öfters ins Fitnesstudio, mehr Radfahren, gleichviel Briefe schreiben, mehr Postkarten bekommen xD (Chrissi angkuck) und meinen SUB abbauen.

Herzliche Weihnachtsgrüße

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Zuerst einmal muss ich sagen: ihr seid doch alle verrückt 😄
Vielen vielen lieben Dank an alle meine Freundinnen, Brieffreundinnen und Christopher für die wundervollen Weihnachtsgeschenke! Jedes ist etwas Einzigartiges. Ihr seid echt was Besonderes und ich bin von Herzen dankbar und froh, dass ich euch kenne!

Danke auch an Anke, Kerstin und Caro dass wir uns gestern gesehn haben, uns nicht vergessen, uns immer wieder sehn und immer noch über alles reden können. ❤️

Vielen Dank auch allen Verlagen für tolle Buchaktionen, allen Buch-Seiten für tolle Foren und Leserunden, allen Autorinnen für deren wunderbare Bücher, die Zeit die sie darin investieren und das Vertrauen in mich,…

Nach dem vielen Dank sagen bleibt mir nur euch noch besinnliche und gesegnete Festtage zu wünschen und einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

Alles Liebe, eure Betti

Interview mit Daniela Blum

Unbenannt

Daniela Blum ist eine Autorin aus der Nähe von Köln, die ich neu für mich entdeckt habe. Mit ihrem Debütroman „Strawberry Icing“ konnte sie mich für sich gewinnen und ich durfte ihre Weihnachtskurzgeschichte vorab lesen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und es gibt immer mal wieder was zum Schmunzeln oder Seufzen.

Wo liest du am liebsten?

Am liebsten lese ich auf der Couch, bei indirektem Licht, eingemummelt in eine Wolldecke (nicht weil mir kalt ist, sondern aus purem Wohlbefinden) und mit einer Kanne meines Lieblingstees.

Was liest du am liebsten?

Das was ich schreibe :o))   Liebesromane und die berühmten „Nackenbeißer“.

Wie kommst du auf die Ideen für deine Romane? Arbeitest du gerne Klischees ein?

Alles beginnt mit einem Bild, einer Idee, oder einer Job-Beschreibung wie in meinem neusten Roman. Das wird schnell zum Selbstläufer, bis am Ende eine ganze Geschichte entstanden ist. Spätestens jetzt schreibe ich mir alles auf, um Plotlöcher oder Fragen, die die Handlung aufwerfen, zu eliminieren. Es ist schon vorgekommen, das eine Geschichte, wenn sie aufgeschrieben war, mir nicht mehr gut gefallen hat. Das ich das Gefühl hatte, damit stimmt etwas nicht. Dann lasse ich das Projekt liegen. Und irgendwann habe ich DIE Idee und dann geht alles wie von selbst. Wie bei einem Sodoku-Spiel – wenn du die eine Zahl gefunden hast, lässt sich das Rätsel lösen. Meine Romanprojekte sind wie ein Sodoku-Spiel, ich suche solange, bis alles passt und das Rätsel gelöst ist.

Mit diesem Romanrohgerüst entwickel ich nun die Vergangenheit der Charaktere, die ich für den Tiefgang der Geschichte benötige – denn von oberflächlichen Protagonisten möchte schließlich niemand lesen.

Anschließend geht es an die Charakterentwicklung. Die Bedienung an Klischees finde ich nicht schlimm, und ich baue sie auch gerne ein. Damit kann sich jeder Leser auf eine gewisse Weise identifizieren. Der Trick ist, diese Klischees aufzuweichen, denn das macht die Charaktere interessant und die Geschichte lesenswert.

Nehmen wir Antonia aus „Strawberry Icing“. Sie erfüllt so ziemlich jedes Klischee einer reichen, eingebildeten Erbin: Blond, dürr und sie behandelt andere Menschen wie Dreck. Klischeehafter geht es nicht mehr. Doch dann, wenn man sie etwas kennt, kann man sie nicht mehr so einfach in die o.g. Schublade pressen. Sie steht auf Baseball, besonders auf die New Yorker Mets. Sie steht auf Kuchen, kann ziemlich gut backen, mag große Hunde und hält nichts von Schönheitsoperationen. Genau diese Eigenschaften sind nicht klischeehaft und somit habe ich einen interessanten Charakter erschaffen.

Haben deine Charaktere manchmal echte Personen als Vorlage? Kommst du selbst manchmal vor?

Nein, meine Charaktere haben keine echten Personen als Vorlage. Bewusst lasse ich mich nicht selbst in den Geschichten vorkommen. Aber meine Charaktere – vor allem die weiblichen Protagonistinnen – haben meist eine Eigenschaft, ein Hobby oder eine Vorliebe, die auch ich sehr gerne mag.

Bei Antonia aus „Strawberry Icing“ ist es die Liebe zum Backen und die Erdbeeren. Im „Weihnachtsflug ins Glück“ teile ich die Liebe zum Fliegen mit Isabell, meiner weiblichen Protagonistin.

Was stehen momentan für weitere Projekte an? Wo schreibst du?

Ich plane zur Zeit zwei weitere Projekte. Beide sind schon ziemlich ausgereift. Zu einem dritten habe ich das Romangerüst vor einigen Tagen fertiggestellt.

Alle drei sind grundverschieden – teilen aber eins – eine Liebesgeschichte. :o)

Bei dem einen geht es um einen Schutzengel der neu in diesem „Job“ ist und als Schützling einen absoluten ‚Problemfall‘ zugeteilt bekommt. Nachdem sie sich mit diversen Geisterbeschwörern, Exorzisten und anderen Gruppierungen die sich mit „Geistern“ auskennen, auseinandergesetzt hat, raufen sich Schutzengel und Schützling zusammen und retten sich am Ende gegenseitig. Aber eine Liebesgeschichte wäre ja keine Liebesgeschichte, wenn es nicht auch ein Happy Eng gäbe.

Meistens schreibe ich zu Hause am Laptop. Da ich aber einen kleinen Sohn habe, der tagsüber meist nicht viel schläft, seile ich mich hin und wieder tagsüber ab und verkrümel mich in ein Café oder Restaurant und schreibe dort, ganz altmodisch mit einem Stift auf Papier. Das tippe ich Abends alles fein säuberlich in meinen Laptop.

Wie kamst du zum Schreiben?

Alles hat mit einer Hausaufgabe nach den Sommerferien in der siebten Klasse begonnen. Wir sollten von unseren Ferienereignissen erzählen. Entweder als wahre Gesichte, oder erfunden. Ich habe mich für die erfundene Variante entschieden. Als Umfang waren acht Seiten vorgegeben. Naja, was soll ich sagen – nach zwanzig Seiten war ich immer noch nicht fertig 🙂

Hast du eine besondere Vorliebe für Märchen? Oder nur für König Drosselbart J

Ob es etwas mit Vorliebe zu tun hat, weiß ich nicht. Ich persönlich halte eine Märchenvorlage für einen modernen Roman als etwas sehr spannendes. Die Adaption von „Aschenbrödel“ gibt es bestimmt zu hundert- womöglich zu tausendfach in der Geschichte des Buches. Und auch König Drosselbart kann man sicherlich das ein oder andere Mal finden. Doch eigentlich ist es doch egal, wie oft oder ob ein Märchen als Vorlage für einen Roman genutzt wurde. Wichtig ist das, was dabei heraus kommt. Ist es lustig? Spannend? Zum dahinschmelzen oder zum Rotz und Wasser heulen? Konnte man sich wie in dem Märchen mit den Protagonisten freuen und wünscht man ihnen am Ende, dass sie glücklich bis an ihr Lebensende sind.

Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?

Das ist eine ganz gemeine Frage. Denn es gibt eine ganze Menge gute Autoren (sowohl weiblich als auch männlich). Vor allem, kann man diese Frage nie zur allgemeinen Zufriedenheit beantworten. Um aber doch einige zu nennen: Kathleen E. Woodiwiss, Susan Elizabeth Phillips und Diana Gabaldon.

Was hast du für Ziele?

Im Bereich der Schreiberei möchte ich gerne weiter Fuß fassen. Viele viele weitere Bücher schreiben, und irgendwann neben (oder sogar vor) Susan Elizabeth Phillips im Buchhandelregal (oder Stapel) stehen.

Vielen lieben Dank für deine vielen Antworten. Ich freue mich schon auf dein nächstes Buch. Wer derweil mehr über Daniela erfahren möchte, oder up to date bleiben möchte, was die Neuerscheinungen betrifft, ist auf den folgenden Links richtig.

www.danielablum.com

www.facebook.com/autorindanielablum

Weihnachtsflug ins Glück – Daniela Blum

Blum Weihnachtsflug ins Glueck

Mehr zum Buch

Wer noch etwas Weihnachtsstimmung braucht, ist hier richtig 🙂
Eine supersüße Weihnachtskurzgeschichte. Gerade genug Kitsch um voll mitzufühlen, aber genug Realität, um alles für möglich zu halten.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und athentisch.
Für eine Kurzgeschichte hat es genau die richtige Länge. Es werden einige Klischees aufgegriffen – aber hinter jedem Klischee steckt ja auch was wahres. Und in keiner Jahreszeit erlebt man selbst so viele Klischees, wie während der Weihnachtszeit. 😉

Für die Kurzgeschichte gibts 7 von 10 Buchsternen.

© Bettina Zipperle