Cherringham – Mord an der Themse

cherringham-folge-01_

Mehr zum Hörbuch

Das ist mein erstes Hörbuch, das ich rezensiere und das mir so manche Minute im Stau verkürzt hat.

Die Handlung spielt in Cherringham, einem beschaulichen Ort am Ufer der Themse, wo eine weibliche Leiche gefunden wird. Wie sich herusstellt ist diese eine Jugendfreundin von Sarah, unserer Protagonistin. Sarah hat zwei Kinder und ist Grafikerin/Webdesignerin. Gemeinsam mit dem ehemaligen Detective der New Yorker Mordkommission, Jack, geht sie dem Geschehenen auf den Grund. Denn an Selbstmord glauben beide nicht.

Der Plot dieses Krimis ist stimmig aufgebaut und spannend gestaltet. Die Lesestimmte ist sehr angenehm. Als Hörbuch ist es wirklich sehr zu empfehlen (vor allem bei langweiligen Autofahrten und Stauzeiten).

Meine Erwartungen an diesen britischen Krimi wurden erfüllt und ich freue mich schon auf weitere Folgen dieser Krimireihe. Vor allem bin ich gespannt, wer dann (wieder) ermitteln wird.

Fazit: Ein klassischer englischer Krimi, desse Anhören viel Spaß gemacht hat.

8 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Finian Blue Summers – Emma C. Moore

finian_blue_summers

Mehr zum Buch und zur Autorin

Dieses Buch hat mich wirklich fasziniert. Angefangen mit diesem unendlich tollen Cover! Wenn man das Buch liest und hin und wieder das Cover anschaut, erkennt man immer mehr Details, die für Ereignisse im Buch stehen.

Rayne ist 19 Jahre alt und spielt so gut Geige, dass sie Konzerte gibt und damit Unmengen an Geld verdient. Sie lebt im Endeffekt nur nach den Vorgaben ihrer Eltern. Als ihre Grandma stirbt und sie wegen eines anstehenden Konzerts nicht hindarf, beschließt sie, zu Schweigen und nicht mehr Geige zu spielen. Daraufhin wird sie von ihren Eltern in ein Sanatorium eingewiesen. Dort trifft sie auf den Praktikanten Finian, der einmal Medizin studieren will. So gern würde sie sich ihm anvertrauen, doch ihr Schweigen brechen will sie auch nicht.
Rayne erbt zudem das Haus ihrer Grandma, doch ihr Vater will es verkaufen. Um wenigstens noch einmal dort gewesen zu sein und den Verkauf hoffentlich zu verhinden, brennt sie mit Finian dorthin durch.

Der Schreibstil von Emma C. Moore ist super angenehm zu lesen. Ihre Charaktere sind so toll beschrieben und ausgearbeitet, dass man sehr gut mit ihnen mitfühlen kann.

Auch wenn das Ende des Buches unerwartet kam, ist es eines der schönsten Bücher, die ich gelesen habe. Eine wirklich wundervolle Geschichte und somit ein Lese-Muss!

Ein Buch, das uns lehrt, alles aus unserem Leben zu machen, was wir uns wünschen und wenn wir mal hinfallen, wieder aufzustehn.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Was auch immer geschieht – Bianca Iosivoni

Was auch immer geschieht

Mehr zum Buch

Callie ist 20 Jahre alt, Medizin-Studentin und hat sowohl ihre Mutter und ihren Vater verloren. Ihre Mutter starb schon, als sie 10 Jahre alt war und ihr Vater starb bei einem Autounfall, den ihr Stiefbruder verursacht hat.
Am Anfang der Semesterferien kommt sie nach Hause nach Alabama, um mit ihrer Schwester den Sommer zu verbringen.

Holly, die kleine Schwester von Callie, ist 18 Jahre alt und hat gerade ihren Schulabschluss gemacht. Nach dem Sommer möchte sie eine Weltreise machen und will deshalb die ganze Familie über den Sommer zuhause haben. Also neben Stella, ihrer und Callies Stiefmutter auch Keith, ihren Stiefbruder.

Keith war 7 Jahre lang weg. Seit dem Autounfall, bei dem Callies und Hollys Vater starb. Auch er ist nun Holly zuliebe Zuhause.

Schon vor dem Unfall hatte es zwischen Callie und Keith gefunkt. Jetzt, als sie sich nach 7 Jahren wiedersehen, können sie der Anziehungskraft kaum entgegenwirken. Und das, obwohl Callie Keith wirklich hasst. Schließlich ist er Schuld am Tod ihres Vaters.

Bianca Iosivoni hat einen sehr angenehmen Schreibstil und bringt uns damit ganz tolle Charaktere näher. Da die Genrebezeichnung des Verlags „nur“ Liebesroman ist, war ich von den erotischen Szenen etwas überrascht. Wenn man aber weiß, worauf man sich einlässt, ist es toll zu lesen.

Fazit: Ein toller New Adult Roman, der aber noch viele Seiten hätte füllen können.

7 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Teufelstritt – Ursula Hahnenberg

Teufelstritt von Ursula Hahnenberg

Teufelstritt von Ursula Hahnenberg

Mehr zum Buch

Genre: Krimi

Besonderheiten: Ein sehr schönes Cover und der Debütroman von Autorin Ursula Hahnenberg

Julia ist Försterin und lebt mit ihrer Oma und ihrem Sohn im Forsthaus. Ihr Ex-Mann ist so einer, bei dem man sich fragt, wie sie sich je in den hat verlieben können und ihre Eltern starben bei einem tragischen Unfall. Julias Vater war auch Förster. Deshalb liebt sie ihre Arbeit und fühlt sich ihm im Wald besonders verbunden.

In Ebersberg ist Julia noch eher eine Außenseiterin. Die einzige, die sich mit ihr angefreundet hat, ist Teresa, die Mesnerin. Die Dorfgemeinschaft ist so, wie man sie sich auf dem Land vorstellt. Der Pfarrer, Feuerwehrleute und Tratschtanten.

Ludwig, der Besitzer des Waldstücks und somit Julias Chef, wird erschossen, als Julia gerade ihrer Arbeit im Wald nachgeht. Sie ist die erste am Tatort und wird somit zur Hauptverdächtigen. Die ganze Dorfgemeinschaft hält sie für die Mörderin. Doch was ist mit Ludwigs Geliebten und seinem Sohn, den er jahrelang gemieden hat?

Um ihre Unschuld zu beweisen, versucht Julia herauszufinden, wer ein Motiv haben könnte. Dabei findet sie erschreckendes heraus.

Ursula Hahnenbergs Schreibstil ist angenehm zu lesen und der Krimi ist schlüssig aufgebaut, geht fast schon in Richtung Thriller, da Julia und ihre Familie selbst in Gefahr geraten.

Meine Erwartungen an einen „Dorfkrimi“ wurden erfüllt. Dank des Klappentextes weiß man ja schon, dass es sich hier um eine recht verschworene Dorfgemeinschaft handelt. Durch diese Umstände kann man sehr gut mit Julia mitfühlen, auch wenn ich mich charakterlich nicht unbedingt mit ihr identifizieren konnte.

Fazit: Ein toller Debütroman von Ursula Hahnenberg. Ich bin gespannt auf weitere Krimis von ihr.

7 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek