LBM18 – Meet & Greet – Corina Bomann

Meet-and-greet-Corina_BomannFoto: © Bettina Dworatzek Foto

Corina Bomann ist eine super sympathische Frau und pflegt den Kontakt zu ihren Leserinnen.
Als sie in Facebook veröffentlichte, dass sie auf der LBM sein würde und fragte, wer sie denn gerne treffen möchte, war ich total begeistert. Ich hatte sie zwar schon auf der FBM lesen hören (beim Vorablesen.de Treffen), damals aber leider keine Zeit gehabt, mir Bücher signieren zu lassen.
Also habe ich mein zwei „Lieblingsbücher“ von ihr geschnappt – „Die Schmetterlingsinsel“ (Rezi), das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe (und eines der ersten, das ich rezensiert habe), und „Die Sturmrose“ (Rezi), das Buch, das ich von ihr bisher am tollsten fand – und habe sie mir von ihr signieren lassen.

Dabei hatten wir auch Zeit, etwas ins Gespräch zu kommen.
Corina Bomann ist in der DDR aufgewachsen und liebt die Insel Rügen. Sie hat eine sehr positive Art und versucht, alles positiv zu sehen, frei nach dem Motto: Niemals aufgeben.

 „Kein Buch ist wie das andere“
Ihre Buchideen entstehen oft durch Interesse an verschiedenen Themen. Wenn die Neugier sie dann einmal gepackt hat, beginnt sie zu recherchieren, entwickelt Ideen zum Plot oder zu Charakteren und so kommen nach und nach – wie bei einer Mindmap – alle Punkte zusammen, die fürs Losschreiben nötig sind.

Corina Bomann schreibt gerne in der Küche – aufgrund der Nähe zu Keksen und Kaffee und weil sie von dort einen tollen Blick in den Garten hat. Zum Schreiben braucht sie viel Ruhe.

© Bettina Dworatzek

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LBM18 – Meet & Greet – Charlotte Lucas

Meet-and-greet-Charlotte_Lucas
Foto 1+3: © Bettina Dworatzek Foto 2: © Baste Lübbe

Auf der Leipziger Buchmesse gab es am Bastei Lübbe Stand ein Meet & Greet mit Charlotte Lucas.
Es war total toll von den Bloggerverantwortlichen organisiert und so scharten sich am Samstagvormittag 10 Leserinnen um Charlotte Lucas (alias Wiebke Lorenz).
Es war eine gesellige Runde, in der wir viel über sie erfahren durften. Darüber, wer sie ist, wie sie zum Schreiben kam, wie sie schreibt und was sie antreibt.

Charlotte Lucas ist alleinerziehend und schreibt zwischen 9:00 und 16:00 Uhr, solange ihr Kind in der KiTa ist.
Ihr Motto ist: „Sammel nicht Dinge, sammel Momente.“

„Schreiben ist zu 50% Handwerk und zu 50% Talent.“
Zum Schreiben zieht sie sich in ihr „Schreibkabuff“ zurück, entwickelt dort zuerst die Figuren und den Plot, bevor sie mit dem Schreiben beginnt. Auch beim Schreiben kommen dann noch Ideen dazu. Sie liebt es, wenn der Plot perfekt geplant ist. Daher ist bei ihr die Zeit des Vorbereitens und des Nachdenkens am längsten.

1998 veröffentliche Wiebke Lorenz ihren ersten Roman. Im Frühjahr nächsten Jahres wird ein weiterer Roman unter dem Pseudonym Charlotte Lucas erscheinen (aller Voraussicht nach mit einem männlichen Protagonisten). Als diese schreibt sie „moderne Märchen“. Die Botschaft des Buches, ist ihr immer besonders wichtig – dabei ist es ihr Anspruch, immer etwas Neues zu schreiben.

Bisher habe ich von ihr „Dein perfektes Jahr“ (Rezi) gelesen und aktuell höre ich das Hörbuch von „Wir sehen uns beim Happy End“.

Ich bin schon sehr gespannt, wie das nächste Buch wohl heißen und um welche Thematik es dieses Mal gehen wird.

Bis dahin bleibt noch viel Zeit, anderes zu lesen … vielleicht ja mal einen Thriller.

© Bettina Dworatzek

Tulpengold – Eva Völler

Tulpengold
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Pieter ist ein 17-jähriger Junge, der von seinem Patenonkel und Vormund zu Rembrandt van Rijn in die Lehre geschickt wird. Es ist sehr begabt, was Malen und Zeichnen angeht, denn alles, das er einmal gesehen hat, kann er detailgetreu aus dem Gedächtnis zu Papier bringen. Zudem ist er hoch intelligent und erinnert mit seinem Verhalten und seiner Eigenarten an Sheldon Cooper (aus „The Big Bang Theory).
Als Pieter von seinem Vormund nach Amsterdam gebracht wird, steigert sich dort gerade der Handel mit Tulpen ins Unermessliche. Innerhalb weniger Wochen geschehen zudem mehrere Morde in der Stadt.
Neben seiner Lehre versucht Pieter den Mörder zu ermitteln und beobachtet den Tulpenhandel ganz genau.

„Tulpengold“ ist ein rasanter, spannender und interessanter historischer Roman. Ich liebe Eva Völlers Schreibstil, vor allem, wenn es um historische Romane geht, in denen der Sprachgebrauch der Zeit angepasst werden muss. Ich habe zeitweise laut aufgelacht ob besonders gut gelungener Momente oder perfekt bildhafter Szenen, in denen ich glaubte, wirklich mit im Raum zu sein.

Dieser historische Roman hat mich sehr gut unterhalten. Tulpen finde ich seitdem noch viel faszinierender und ich muss unbedingt mal nach Amsterdam.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Auf ewig mein – Eva Völler

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Annas und Sebastianos nächstes Abenteuer.
Ole und Fatima spielen ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Walter und Jerry handeln dieses Mal eher im Hintergrund.
Moretti – einer der Alten und Josés Widersache, bemächtigt sich der Zeitmaschine, die Jerry und José entwickelt haben. Um sie wieder zu bekommen, denkt Moretti sich ein Spiel für unsere Zeitreisehelden aus. Sie müssen – wie im Roman von Jules Vernes – in 80 Tage um die Welt reisen … in der Vergangenheit.

Somit beginnt eine abenteuerliche Weltreise im 19. Jahrhundert; über die Weltmeere und über Landesgrenzen hinweg. Doch das ist noch nicht genug. An manchen Zwischenstops gilt es für die Gruppe der Zeitreiseakademie, Aufgaben zu erfüllen.

Ein rasanter zweiter Teil, in dem mir manchmal zu viele Leute mitgemischt haben, die doch alle (leider) nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ich bin sehr gespannt auf „Auf ewig uns“, das im Herbst diesen Jahres erscheint und die Reihe somit abschließt.

6 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek