Im Land der Weihnachtssterne – Lea Thannbach

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„Auf einmal erschien es ihr, als hätte sie auf dem Weg zu ihrem Traumleben eine falsche Abzweigung genommen, ohne es zu merken.“

Im Land der Weihnachtssterne – Lea Thannbach – Ullstein

Erst nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Stella, dass sie Verwandte in den USA hat. Um die Trauer zu verarbeiten und sich abzulenken, beschließt sie kurzerhand, ihr Leben in München auf Pause zu setzen und der Einladung von Lizzy zum Poinsettia-Day zu folgen.

„Es war so ziemlich die schönste Umarmung, die sie je bekommen hatte. Zumindest war es die, die sie am dringendsten gebraucht hatte.“

Im Land der Weihnachtssterne – Lea Thannbach – Ullstein

Von ihren Verwandten wird sie so herzlich aufgenommen, dass ihr erstmals klar wird, was ihr all die Jahre gefehlt hat. Sie fühlt sich zugehörig, geborgen und erfährt echte Zuneigung. Zudem berichtet Lizzy ihr, wie es dazu kam, dass dieser Familienteil in den USA lebt.
Hier springt die Autorin dann ins Jahr 1910 zu Felizitas und ihrer Familie, die in den amerikanischen Westen ausgewandert sind, um sich ein neues Leben aufzubauen.
Felizitas lernt dort Philipp kennen, der sie für eine „Gewächshauspflanze“ hält, die der rauen Natur nicht lange standhalten wird. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Gemeinsam mit Philipp entdeckt sie auf einem Ausritt eine wundervolle, wilde Pflanze und hilft ihm, diese zu kultivieren.

„Wir alle wollen irgendwo ankommen, aber die meisten haben Angst vor der Reise. Ich bin stolz darauf, den Schritt gewagt zu haben, egal, ob es letztendlich besser oder schlechter war.“

Im Land der Weihnachtssterne – Lea Thannbach – Ullstein

Sowohl die Geschichte von Feli, die auf wahren Begebenheiten beruht, als auch Stellas Weg, haben mich emotional mit auf eine Achterbahnfahrt genommen. In jeder Erzählebene konnte ich es kaum erwarten, wieder in die nächste einzutauchen.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

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