LitLoveSpecial – Lucinda Riley

60 Millionen verkaufte Bücher in Deutschland – alle ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und können in 40 Ländern gekauft werden.

Lucinda Riley ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Ich habe mich so gefreut, dass sie auf der LitLove in München dabei war. Es war so toll, diese faszinierende Frau kennenzulernen.

Mit etwas Glück habe ich den letzten Platz für die Lesung von Lucinda Riley ergattert. Von der ersten Sekunde an habe ich gemerkt, wie sympathisch mir die englischsprachige Autorin ist. Viel von dem, was sie gesagt hat, hat mich nachhaltig beeindruckt und inspiriert.

„Being a writer – I don’t think of this as work.“
Ich habe schon ein paar Bücher von ihr gelesen.
Vielen Autoren geht es sicherlich so, dass sie gerade ihr Buch beendet haben und die Leser schon ungeduldig auf den Folgeband warten.
„The more successful you become – the more pressure you geht, because people ask for the next book.“

Die „Sieben Schwestern“-Reihe hatte ich bis dahin nur in der Buchhandlung liegen gesehen gehabt, aber noch nicht gekauft. Nun habe ich begonnen, sie als Hörbuch während dem Autofahren zu hören und bin schon so gefesselt! Hollywood hat die Rechte für die 7 Schwestern gekauft – ich bin sehr gespannt, in welcher Form die Reihe umgesetzt wird.

Lesung_Riley

Später war ich noch bei einer Talkrunde mit ihr dabei. Total interessant fand ich, dass sie 7 Kinder hat. Im Moment ist Gin ihr Liebglingsgetränk beim Schreiben.
„I really want to write about inspirational women of the past. […] Every great story begins with an extraordinary woman.“
Lucinda Riley war mal Schauspielerin und entschied sich später dazu, Schriftstellerin zu werden.
„I think everyone of us came to earth with a gift. And its our task to find out, which gift everyone of us has.“

Talk_Riley

Ich freue mich zudem riesig, dass sie „Das Orchideenhaus“ für mich signiert hat. Das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Ihre Bücher fesseln mich, weil es auch immer um die Vergangenheit geht.
„I really think that people need to know, how we got here.“

Meet_Riley

Ich freue mich schon auf alle weiteren Bücher, die von ihr erscheinen werden.

© Bettina Dworatzek

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Die Ernte des Bösen – Robert Galbraith

Die Ernte des Boesen von Robert Galbraith

„Die Ernte des Bösen“ ist der dritte Fall für Cormoran Strike.
Cormoran wird mehr denn je mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Doch dieses Mal wird nicht nur vieles seiner Vergangenheit aufgedeckt, sondern auch von seiner Assistentin Robin Ellacott.
Ihre Hochzeit mit Matthew steht nun kurz bevor. In Erwartung, etwas für die Feier geschickt zu bekommen, nimmt sie ein Paket von einem Kurier an, der sie vor der Detektei abfhängt. Erschreckenderweise befindet sich darin ein abgetrenntes Frauenbein.

Alle Hinweise deuten darauf hin, dass der Täter jemand aus Strikes Vergangenheit ist. So beginnen die beiden zu ermitteln. Doch nicht nur Strike muss sich mit seiner Vergangenheit befassen, auch Robin wird schmerzhaft an Geschehnisse erinnert, die sie lange verdrängt hat. Doch sie lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt weiter.

„Sie sah die Risiken so deutlich vor sich ausgebreitet wie ein Seiltänzer die Felsspitzen und tosenden Wassermassen unter seinen Füßen.“

Ein genialer dritter Teil, der viel über die beiden Protagonisten preisgibt. Spannend, rasant mit viel Potenzial zu Herzrasen.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Ich danke dem blanvalet-Verlag für das Zusenden dieses Buches. Die Rezension spiegelt allein meine Meinung wider. Ich wurde für das Rezensieren nicht bezahlt.
Werbung (im Sinne von §2 Abs. 5 TMG (Telemediengesetz)): Wer mehr über das Buch wissen möchte, findet hier weitere Informationen.

 

 

Yoga für dein Leben – Andrea Kubasch/Dirk Bennewitz

Yoga fuer dein Leben von Dirk Bennewitz

Ich war schon lange auf der Suche nach einem guten Buch über Yoga, das Übungssequenzen beinhaltet, etwas zur Ausführung erklärt und Backgroundinfos gibt.
Yoga für dein Leben fand ich richtig genial.
Es beginnt mit einer Einführung, in der Yoga allgemein erklärt wird. Und dann zeigen Andrea Kubasch und Dirk Bennewitz auf, wie man Yoga ins Leben integrieren kann, um fitter, gesünder, glücklicher, zufriedener, erfolgreicher, … und vieles Mehr zu werden.
Angefangen bei Yoga-Übungssequenzen, über Atemübungen bis hin zu Rezeptideen und Fragen, die man sich selbst einmal stellen sollte.
Dabei finde ich das Motto der beiden Autoren besonders gut – Nimm das heraus, was für dich gut ist –
Es ist also kein „Du musst, sonst wird das eh nix“-Ratgeber.

Seit einigen Wochen mache ich nun schon die Übungen und ich spüre, wie gut sie mir tun. Auch wenn ich sie nicht mache, merke ich das sofort – denn dann fehlt etwas.
Die Übungen sind super erklärt und in angenehme Sequenzen zusammengestellt. Auch die Texte drumherum sind anregend, informativ und gut verständlich.

Wer schon mal in einem Yogakurs war, tut sich mit allem natürlich etwas leichter, aber auch ein Anfänger kann mit diesem Buch erste Yogaübungen wagen.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Ich danke dem Lotos-Verlag für das Zusenden dieses Buches. Die Rezension spiegelt alleine meine Meinung wieder. Ich wurde für das Rezensieren nicht bezahlt.
Werbung (im Sinne von §2 Abs. 5 TMG (Telemediengesetz)): Wer mehr über das Buch wissen möchte, findet hier weitere Informationen.

LitLove 2017 – meine Eindrücke

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Foto: Bettina Dworatzek

Die zwei Tage in München vergingen wie im Flug und ich befand mich in einer Art Rauschzustand. Ich lese mit so einer Leidenschaft, dass es für mich eine große Freude und ein Privileg ist, Autoren hautnah zu erleben, sie kennenzulernen, mit ihnen Gespräche zu führen und das alles IN einem Verlagshaus. Dass die Randomhouse-Verlagsgruppe hierfür ihre Türen öffnet, ein Programm auf die Beine stellt und mit viel Liebe zum Detail dekoriert, ist wirklich toll! Die LitLove ist für mich das Buch-Lese-Blogger-Highlight des Jahres.

Meine Highlights waren die Veranstaltungen mit Lucinda Riley und Susan Elizabeth Philips – englischsprachige und überaus erfolgreiche Autorinnen kennenzulernen ist für mich etwas Besonderes. Zudem liebe ich den englischen Humor und die amerikanische Herzlichkeit der beiden überaus sympathischen Frauen.

Auch die Lesungen waren wieder genial. Voller Spannung habe ich den unterschiedlichsten Autorinnen gelauscht. In den Talks dann mehr über die Schreiberinnen, deren Handwerk und Hintergründe zu erfahren, war unfassbar toll.

Für mich also ein Wochenende voller Glücksgefühle

Detaillierte Berichte folgen hier oder auf meiner Facebookseite Luckyside.

Eure Betti

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Foto: Bettina Dworatzek

Im Lande Araga – Das Geheimnis der Elfen – Niklas J. Wingender

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In diesem High-Fantasy-Roman stehen Spex und Libitor im Vordergrund. Zwei unzertrennliche Freunde, die beide gute Kämpfer sind und das leidenschaftlich tun, wofür sie stehen.
Spex ist sehr begabt mit dem Bogen und Libitor ist ein herausragender Schwertkämpfer.

Die beiden werden vom Rat der Weisen Sechs ausgesandt, um zu den Zwergen zu reisen um mit ihnen zu verhandeln. Vom Norden her droht den Völkern Gefahr, weswegen sie sich zusammenschließen müssen.

Ein Reim zeigt ihnen den Weg und erläutert auch, wer am Zusammenschluss der Völker beteiligt sein wird.

Auf dem Weg zu den Zwergen, gilt es, viele Gefahren zu meistern und Hindernisse zu überwinden. Doch die Gefahren lauern nicht nur auf dem Weg, auch im Wald von Lisselen Ykar sind die Elfen nicht mehr sicher.
Dort geschehen schreckliche Morde.
Spex will unbedingt herausfinden, wer die Mörder waren und was sie wollten.

Das Cover und den Titel finde ich absolut genial. Ich würde jederzeit sofort nach diesem Buch greifen, wenn ich es im Buchladen entdecke.

Der Schreibstil von Niklas J. Wingender ist angenehm und flüssig zu lesen. Vor allem hat er es geschafft, in meinem Kopf Bilder zu dieser ganz neuen Welt zu erzeugen.

Ein toller Roman für alle High-Fantasy-Fans.

Ich  bin sehr gespannt, wie es weitergeht, wer sich alles der Bedrohung aus dem Norden entgegenstellen wird und ob der Mörder seiner gerechten Strafe überführt werden kann.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Das blaue Medaillon – Martha Sophie Marcus

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Dieses Buch habe ich in einer Leserunde der Lesejury gelesen und Danke der Bastei Lübbe für das Bereitstellen des Buches.

Alessa ist 20 Jahre alt. Ihre Eltern starben früh und so wurde sie von ihrem Großvater und ihrer Tante aufgezogen. Ihr Großvater lehrte sie, wie man stiehlt und ihre Tante brachte ihr vieles über Theater und Schauspiel bei.

Pietro Ferretti ist Alessas Großvater. Einige Informationen aus Alessas früher Kindheit, behält er für sich, um sie zu schützen. Zenobia ist Alessas Tante. Zu Beginn des Buches ist sie schwer krank und stirbt bald darauf.

Kurz bevor Zenobia stirbt, fordert sie Pietro auf, Alessa zu informieren, warum ihre Eltern damals starben – bzw. umgebracht wurden. Herbei spielt das blaue Medaillon eine große Rolle. Daraufhin wird eine Kette an Ereignissen in Gang gesetzt, was dazu führt, dass Pietro von einem venezianischen Auftragsmörder umgebracht wird. Alessa muss fliehen.

Um vor Mezanotte zu flüchten, schließt sie sich der Schauspielerfamilie Sartori an, die auf dem Weg nach Deutschland sind, um am Hof eines Herzogs aufzutreten. Dort lebt ihr einziger verbliebener Verwandter.

Dieser historische Roman wird mir auf jeden Fall lange in Erinnerung bleiben.
Ich liebe die Charaktere – allen voran Alessa, Flori und Arthur. Einfach weil sie mutig, aufrichtig und leidenschaftlich sind.
Gleichzeitig fand ich es wieder mal ungemein spannend, in eine andere Zeit einzutauchen. Vor allem für Venedig habe ich da eine Schwäche, aber auch die Kapitel am Hof fand ich toll.

Zudem hatten wir hier ja eine Robin-Hood-ähnliche Szenerie mit Alessa als Meisterdiebin. Das fand ich auch sehr spannend und daher war das Lesen sehr kurzweilig.

Natürlich lese ich viele Bücher – die meisten davon gute bis sehr gute. Trotzdem muss ich sagen, dass mir schon lange keines mehr so kurzweilig erschien, mich so gefesselt hat und mich in freudiger Erwartung gestimmt hat, wenn ich wusste, dass ich bald weiterlesen darf.

Eine Aussage von Alessa hat mich dabei beeinduckt und nachdenklich gestimmt: „Ich glaube nicht, dass jemals ein Herrscher für längere Zeit mächtig blieb, der nicht bereit war, seine Macht auch durch Erpressung und Mord zu verteidigen.“
Darin liegt (leider) so viel Wahrheit und ist damit irgendwie auch Essenz unserer menschlichen Geschichte.
Morde geschehen bei weitem in unserer Gesellschaft (zumindest in Europa) nicht mehr so viele wie damals, doch geht das ganze nun viel perfider zugange.

Auch den Verlauf der Story, die unerwarteten Wendungen und den Abschluss fand ich super und sehr passend. Vor allem, dass das Cover ja wie die Faust aufs Auge passt 🙂

Von Martha Sophie Marcus werde ich sehr gerne wieder etwas lesen. Eine rundum gelungene Leserunde.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

 

LitLoveSpecial – Lucinda Riley

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Foto © Boris Breuer

Ich kann gar nicht so leicht aufzählen, für welche Bücher Lucinda Riley bekannt ist. Das neueste ist wohl „Der verbotene Liebesbrief„, das am 18.09.17 erschienen ist. Ansonsten ist ihre „Die sieben Schwestern“-Reihe gerade auch in aller Munde. Der vierte Teil hierzu wird am 30.10.17 erscheinen.
Bisher habe ich „Helenas Geheimnis“ und „Das Orchideenhaus“ gelesen. Einige weitere liegen noch auf meinem SuB. Ihr Stil ist unverkennbar gut und ich freue mich sehr, die Chance zu haben, sie persönlich zu treffen.