Das Juwel – Die weiße Rose – Amy Ewing

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~~~ Achtung ~~~ Teil 2 (Rezension nicht lesen, wenn Teil 1 nicht bekannt!)

Violet, Ash und Raven schaffen es Dank Lucien, aus dem Juwel zu fliehen. Doch wohin sollen sie gehen in einer Stadt, die aufgeteilt, durch Mauern abgetrennt und vollkommen in den mächtigen Händen des Adels ist? Die drei begeben sich auf eine waghalsige Flucht. Dabei werden sie von einem geheimen Widerstand gegen den Adel unterstützt.
Doch Violet kann vor ihrer Bestimmung nicht vollständig fliehen. Sie hat eine besondere Gabe. Erst durch eine Verbündete lernt sie ihre wahre Bestimmung kennen.

Amy Ewing führt nach und nach alle Fäden sinnvoll zusammen. Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten. In jeder Sekunde fühlt man mit Violet mit. Was den Schreibstil betrifft war ich manchmal über zu umgangssprachliche Redewendungen etwas enttäuscht. Dennoch ließ es sich flüssig und schnell lesen.

Abschließend quält mich eine zentrale Frage: Wann erscheint der dritte Teil? Das Buch endet – wie nicht anderst zu erwarten – mit einem Cliffhanger.

Ein wirklich fantastischer zweiter Teil, der spannender nicht sein könnte.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Änderungen – Entscheidungen – Prioritäten

Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich viel mit meinem Leben und mir selbst auseinandergesetzt. Im Beruf ändert sich einiges. Ich musste mir ziemlich schnell eine neue Stelle suchen, weil meine Abteilung sich auflöst. So beginne ich ab Mai an einem neuen Standort zu arbeiten. In diesem Bezug musste ich mich natürlich auch damit auseinandersetzen, was ich eigentlich für meine Zukunft möchte und was mir im nächsten Job wirklich wichtig ist.
Die Frage nach den „wirklich wichtigen Dingen“ habe ich auch an mein Privatleben gestellt. Dabei sind mir einige „überflüssige“ Dinge aufgefallen, Themen, die mich schon eine Weile belasten und Menschen, die ich vielleicht vernachlässigt habe. Also wurde aufgeräumt und ausgemistet. Viele Facebookseiten sind dem zum Opfer gefallen, denn Facebook, so toll ich es finde, schluckt viel zu viel Zeit.
In diesem Zug habe ich es auch endlich geschafft, meinen Kleiderschrank auszumisten – jetzt kann ich endlich wieder guten Gewissens einkaufen gehn 😉

(Neu)Orientierung – Prioritäten im Leben

Durch die Erfahrung der letzten Wochen, möchte ich nun meine Zeit bedachter verbringen, mehr von den Dingen tun, die ich gern tue, meinem Mann/meiner Familie/meinen Freunden mehr Zeit widmen und die Dinge vermeiden, über die ich mich ärgere oder aufrege. Sich immer mal wieder neu orientieren, richtig ausrichten und Altlasten loswerden, befreit ungemein.

Änderungen in der Bloggerszene

Da von meinem „Ausmisten“ auch Facebook betroffen war, habe ich mich auch mit den Bücherseiten beschäftigt. Leider muss ich sagen, dass ich nur noch in wenigen vertreten bin. Am positivsten hervorzuheben sind hier wohl „Die Bücherjunkies und ihre Mission“. Aus den meisten anderen bin ich aus 2 Gründen ausgetreten. Entweder der Tonfall der Gespräche war „unterste Schublade“, von nur gehässig, über Beleidung und Cybermobbing, war alles dabei. Oder es waren mir zu viele „Hyper-Blogger“ (wie ich sie nenne) unterwegs.
Leider hat sich die Bloggerszene seit 2012 (als ich angefangen habe) ziemlich verändert. Viele Blogger lesen so schnell und so viele Bücher, dass einem schwindelig wird. Sie kaufen „im Unverstand“, werden von Verlagen überschüttet, haben SuB’s im 3-stelligen Bereich und posten 1-5 mal täglich. Das ist mir zu viel.
Ich will diesen Bloggern ja nichts unterstellen, aber entweder, sie verbringen ihre komplette Freizeit mit Lesen, sind (noch) nicht berufstätig oder sie wenden die Technik des Binge-Readings an. (Artikel zu Binge-Reading von studierenichtdeinleben)

Süchte vs. Büchersucht

Nach manchen Autoren bin ich süchtig! Ich finde sie so gut, dass ich alle Bücher habe, jedes neue sofort kaufe oder versuche, meine bisherige Sammlung zu vervollständigen. Hin und wieder schafft es ein neuer Autor in diese „Liste“ meiner „Ich-muss-alle-Bücher-haben-Autoren“.
So und durch Rezensionsexemplare, Geschenke, Gewinne und „Spontankäufe“ entstand mein SuB von ca. 70 Büchern. Wenn man bedenkt, dass ich etwa 50 Stück im Jahr lese, müsste ich 1 1/2 Jahre erstmal kein weiteres kaufen – schließlich sollen die schon im Regal stehenden Schätze auch eine Chance bekommen.
Neulich hat die Bastei Lübbe „Büchersüchtig“-Buttons verschenkt. Ganz stolz habe ich mich auch gemeldet, um einen zu erhalten. Als er vor etwa 1 1/2 Wochen ankam, wollte ich mich aber nicht mehr so richtig freuen. Das Wissen, dass es Blogger mit einem SuB von 200-800 Büchern gibt, hat mich wachgerüttelt. Das Lesen, das ich immer schon sehr liebte, ist bei einigen wohl tatsächlich zur Sucht geworden. Jemanden mit 500 Paar Schuhen, würden wir doch auch für süchtig halten, oder nicht? Schließlich kann man immer nur 1 Paar tragen -> nur 1 Buch lesen. Und so sollte man sich auch auf eines konzentrieren und die Arbeit des Autoren (und des ganzen (Verlags-)Teams dahinter) wertschätzen.

Fazit

Ich will mich darüber freuen, ein Buch zu lesen. Wenn ich es schnell gelesen habe, soll das bedeuten, dass ich entweder viel Freizeit oder Urlaub hatte, ODER, dass es mich so gefesselt hat, das ich gar nicht mehr aufhören konnte. Ich lese im Monat so viele Bücher, wie ich eben schaffe, denn ich will nicht nur schnell lesen, weil ich weiß, dass noch 500 weitere auf meinem SuB warten.
Lesen sollte eine Freude sein und bleiben. Ich möchte aber nicht aufhören zu bloggen – denn das Bewerten und vor allem Empfehlen von Büchern ist mir weiterhin wichtig. Ich möchte mich aber ganz klar von den „Hyper-Bloggern“ distanzieren, mich nicht unter Druck setzen lassen, jedes Buch genießen und meine Zeit bewusster verbringen.

© Bettina Dworatzek

Jahresstatistik

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Wenn ich mir so den Jahresrückblick vom letzen Jahr ansehe, muss ich schon fast schmunzeln. Eigentlich wollte ich natürlich die gleichen Statistiken liefern, wie letztes Jahr. Tja – dieses Jahr beginne ich wohl als Schussel. Habe nämlich das Büchlein verloren, in dem ich ganz brav meine Statistiken notiert habe.
Nur eines weiß ich sicher, bei der Books-Challenge für 2015 habe ich kläglich versagt. Aber halb so schlimm – habe auch so viele wundervolle Bücher gelesen.

46 Bücher waren es in 2015 und insgesamt 15885 Seiten 🙂

Natürlich habe ich auch wieder gute Vorsätze für dieses Jahr. SUB-Abbau ist auch wieder dabei. Ich sehe mein „Bücherkaufverbot“ zwar nicht so streng, aber auch die Autoren deren Bücher aktuell auf dem SUB liegen, haben eine Rezi verdient, sowie die Geschichten, mich zu verzaubern.

Ich bin gespannt, was mich alles so erwartet in diesem Jahr, welche Autoren ich neu für mich entdecke, und was für tollen Geschichte ich durch meine Lektorenarbeit begegnen werde.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein tolles neues Jahr.

Eure Bettina

PS: Sollte ich mein Statistiknotizbuch doch irgendwann wieder finden, werde ich natürlich nochmal nachlegen 😀

Interview mit Katrin Koppold

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www.katrinkoppold.de

Ich durfte Katrin dieses Jahr auf der Buchmesse ganz persönlich im Rahmen eines Leserfrühstücks kennenlernen. Sie ist eine super sympathische Autorin, ist lebenslustig und hat einen wunderbaren Humor. Ich freue mich sehr, dass sie sich hier mal etwas näher vorstellt 🙂

Hallo ihr Lieben,

am zweiten Advent habe ich die große Ehre auf diesem schönen Blog vorgestellt zu werden. Mein Name ist Katrin Koppold, ich schreibe und veröffentliche seit 2012 Liebesromane bei Rowohlt und meinem eigenen Verlag, dem Aureolus Verlag. Bisher sind vier Bücher aus der Sternschnuppenreihe von mir erschienen, der Chicklit-Krimi »Hochzeitsküsse und Pistolen«, »The Diamond Guys: Fynn«, ein Ausflug in etwas erotischere Gefilde und ganz aktuell »Mondscheinblues«, ein Spinoff der Sternschnuppenreihe. Die liebe Betti hat mich gefragt, was meinen Stil meiner Meinung nach besonders auszeichnet. Das ist natürlich immer recht schwierig zu beantworten, aber ich denke, es ist vielleicht die Mischung aus Humor und dramatisch-emotionalen Elementen, die Tatsache, dass meine Geschichten trotz der dünnen Zuckerkruste, mit der ich sie überziehe, auch im wirklichen Leben geschehen könnten, die meine Bücher von der breiten Masse ein wenig abheben.

Den Traum von einem eigenen Buch hatte ich schon so lange wie ich denken kann. Denn ich bin selbst eine richtige Leseratte. Früher habe ich auch ziemlich viel phantastische Stoffe gelesen, mittlerweile mag ich es aber lieber realistisch. Liebesromane, Jugendromane und Krimis, bei denen es nicht besonders blutig zugeht, findet ihr bei mir im Bücherregal.

Die besten Ideen kommen mir nicht an meinem Schreibtisch, sondern überfallen mich meist zu einem Zeitpunkt, bei dem ich gar nicht damit rechne. Bei »Mondscheinblues« war es zum Beispiel bei einem Gespräch mit meiner Korrektorin Dorothea Kenneweg, die meinte, metrosexuelle Männer wären out, nun wäre lumbersexuell angesagt. Ich musste diesen Ausdruck erst einmal googeln. Und als ich dann die ganzen bärtigen Kerle sah, mit ihren derben Schuhen, den Holzfällerhemden und den Tattoos, da war mein Hauptdarsteller Tom geboren. Ich dachte mir, es sei doch witzig, einen solchen »Waldschrat« der stylischen, überperfektionistischen Nina, einer Nebenfigur der Sternschnuppenreihe zur Seite zu stellen, von der sich viele Leserinnen sowieso noch eine Geschichte gewünscht haben. Am Ende der Sternschnuppenreihe war Nina nämlich die einzige »Einzelsocke, die nach einem Waschgang partnerlos zurückblieb«.

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Ich würde mich selbst zwar weder als besonders stylisch noch als überperfektionistisch bezeichnen, aber grundsätzlich steckt in jeder weiblichen Hauptfigur ein Stück Katrin. Mal mehr, mal weniger. Wenn ich sagen müsste, wem ich von meinen Figuren am meisten ähnele, dann wäre es wohl Fee aus »Zeit für Eisblumen«. In diesem Roman verarbeite ich eine Menge eigener Erlebnisse und Erfahrungen.

Derzeit schreibe ich an meinem nächsten Roman. Es wird wieder eine Roadnovel, die ihre Protagonisten in einem alten VW-Bus vom Süden Deutschlands bis hinauf nach Amrum führt. Doch dieses Mal geht es darin nicht ausschließlich um Mann und Frau, sondern um eine Familie, die erst wieder lernen muss, wieder eine Familie zu seinen. Die Liebe kommt dabei aber natürlich auch nicht zu kurz.

Mein absoluter Buchtipp zur Weihnachtszeit ist übrigens ein Adventskalenderbuch. Es heißt »Merope – das Sternenkind« von Isabel Abedi. Meine Tochter, sie ist jetzt zehn, hat es vor sechs Jahren geschenkt bekommen und wir lesen es jedes Jahr. Meine Kinder lieben es so sehr und es ist mittlerweile so unglaublich zerfleddert, dass wir es kleben mussten und es trotzdem aus ganz vielen Einzelteilen besteht.

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Für dieses Jahr kommt dieser Tipp ein wenig spät, aber der Advent kommt ja zum Glück immer wieder :).

Vielen Dank, liebe Katrin, für deine Zeit und deine Antworten.

© Bettina Dworatzek und Katrin Koppold

Interview mit Natalie Regier

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Natalie Regier ist eine junge, sympathische Autorin. Auf der diesjährigen Buchmesse habe ich sie kennengelernt. In einer kleinen Stadt in Kasachstan wurde sie geboren und kam mit 4 nach Deutschland.
Seit drei Jahren schreibt sie vor allem Liebesromane. Nach zwei Jahren und drei Übrungsbüchern kam sie beim bookshouse Verlag unter, in dem dieses Jahr Ende Oktober ihr Debütroman „Mit dem Pfeil in die Liebe“ erschien.

Seit wann schreibst du und in welchem Genre?

„Mit dem Pfeil in die Liebe“ ist mein Debüt. Im Moment schreibe ich nur Liebesromane, weil ich mich in diesem Genre sehr wohl fühle. Nach meinem Studium, Germanistik und Geschichte, möchte ich versuchen, einen historischen Roman zu schreiben. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich auch eine ziemliche Romantikerin bin. 😀 Aus diesem Grund werden Liebesgeschichten in meinen Büchern wohl immer eine zentrale Rolle spielen.

Welche Bücher sind von dir schon erschienen?

Bis jetzt „Mit dem Pfeil in die Liebe“ und im Dezember eine Kurzgeschichte unter meinem Pseudonym Emily Roberts mit dem Titel: Du und ich und dieser Moment.

Momentan suche ich noch ein Zuhause für meinen nächsten Liebesroman: Der Klang deines Herzens.

Drückt mir die Daumen. =)

 Was zeichnet dich besonders aus?

Gute Frage. Ich bin noch ganz am Anfang meiner Autoren-Laufbahn und kann mich selbst nicht so gut mit anderen vergleichen oder einschätzen. Ich persönlich mag Liebesromane mit Humor trotz Schicksalsschlägen. Und das versuche ich bei meinen Geschichten umzusetzen. =)

Liest du selbst auch viel und gerne? Wenn ja, was?

O ja, ich bin eine Leseratte. Und wie. Leider habe ich im Moment kaum Zeit dafür. Ich lese fast alles. Romance, Krimi, Thriller, Historisches, Biografisches, Fantasy. Nur Horror und Psychotriller waren noch nie meins. Wahrscheinlich bin ich dafür nicht taff genug. 😀

Wolltest du schon immer Schriftstellerin werden?

Nein, ehrlich gesagt kam es bei mir erst recht spät. Auch das Lesen habe ich erst spät, mit fünfzehn, für mich entdeckt. Mit zwanzig habe ich mich über manche Geschichten geärgert, weil ich sie ganz anders geschrieben hätte. Und da kam der Entschluss, meine eigene Fantasie aufs Papier zu bringen und eine Welt zu schaffen, die ich beeinflussen kann. Wer flüchtet nicht gern, sei es für ein paar Stunden? =)

Warst du schon in Australien? Warum spielt deine Handlung genau dort?

Nein, leider war ich selbst noch nie dort. Aber es steht ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste. Ein Bekannter verbrachte die letzten zwei Jahre als Rucksacktourist in Australien und versorgte mich mit Unmengen an Fotos und Geschichten von Einheimischen. Beides hatte mich in seinen Bann gezogen, sodass ich einfach Australien nehmen musste.

Wo schreibst du? Bei was kommen dir die besten Ideen?

Wenn es das Wetter erlaubt, schreibe ich gern im Garten. Ansonsten meistens drin, in eine Decke eingewickelt und etwas Süßes griffbereit. Meistens läuft Musik im Hintergrund.

Ich liebe Autofahren. Dabei kommen mir viele Ideen. Oder einfach im Alltag. An meiner Kurzgeschichte „Du und ich und dieser Moment“ beruht die erste Szene auf einer wahren Begebenheit. Sei es eine merkwürde Begegnung oder Ähnliches. Vieles inspiriert mich. =)

Wie kamst du auf die Idee für deinen Liebesroman?

John Walter, ein Protagonist in „Mit dem Pfeil in die Liebe“, habe ich in der Stadt beim Einkaufen gesehen. Er war ein typisch junger Geschäftsmann. Ich habe nie mit ihm gesprochen, würde ihn jetzt wahrscheinlich nicht mehr wiedererkennen. Aber aus irgendeinem Grund habe ich über sein (natürlich nur mögliches) Leben nachgedacht und was aus meiner Sicht in einem Leben nur für die Karriere fehlen könnte. So entstand die Idee zu diesem Roman. =)

Können wir bald noch mehr von dir lesen?

Ja, schon in ein paar Wochen am 16.12 erscheint „Du und ich und dieser Moment.“ Und wenn alles gut geht, erscheint nächstes Jahr „Der Klang deines Herzens.“

 Vielen Dank liebe Natalie für deine Zeit und deine Antworten. Ich freue mich riesig auf deine Neuerscheinungen und was man sonst noch so von dir Lesen wird.

Vielen Dank, liebe Betti,  für das Interview! =)

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© Bettina Dworatzek und Natalie Regier

 

Krähenmutter – Catherine Shepherd

Krähenmutter

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Das Cover passt perfekt zum Inhalt, denn sowohl Kinderwägen als auch Krähen spielen eine wichtige Rolle.

Schon auf den ersten Seiten fällt mir der überaus angenehme Schreibstil von Catherine Shepherd auf. Mit den verschiedenen Szenen lässt sie den Leser schon mehr wissen als die Ermittlerin, was viel Spannung und Neugierde beim Leser erzeugt. Während der ganzen Zeit fühlt man sich wie ein stiller Beobachter der Szenerie. Man fiebert mit Laura, der Kriminalkomissarin, mit und liest alles, wie wenn man ihr direkt über die Schulter schauen würde.

Ein wirklich genial aufgebauter Thriller, sympathische Charaktere und unerwartete Wendungen die für viel Spannung sorgen.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Royal – Ein Schloss aus Alabaster – Valentina Fast

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Genial, wie das Cover die Gefühle unserer Protagonistin Tanya und die allgemeine Situation wiederspiegelt. Wer genau hinschaut kann das Cover wundervoll in Einklang mit der Handlung bringen.

Wie auch Band 2 schließt dieser Band direkt an die Geschehnisse vom Vorherigen an. Auch im 2. Teil der Auswahl müssen die Kandidatinnen eine Aufgabe bewältigen. Mit Tanya erlebt man ein Wechselbad der Gefühle – von Glück über ihre Freundschaft zu Claire und 3 der jungen Männer, Eifersucht wegen Charlotte, einer anderen Kandidatin und Trauer, Sehnsucht und Schmerz, wegen dem 4. jungen Mann, in den sie sich verliebt hat. Eine wundervolle Fortsetzung mit suchtpotential.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek