LitLoveSpecial – Susanne Goga

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Foto © Myriam Topel

Von Susanne Goga sind beim Diana Verlag beispielsweise erschienen:
„Der verbotene Fluss“
„Der dunkle Weg“
„Das Haus in der Nebelgasse“
Alle Romane spielen Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts.
Auf der LitLove wird sie Letzteres dabeihaben, das im Januar diesen Jahres erschienen ist.

Auch Historische- und Kriminalromane gehören zu ihrem Repertoire.

Alle ihre Romane versprechen eine mitreißende Geschichte, eine mutige Protagonistin und Geheimnisse, die es aufzudecken gilt.
„Der dunkle Weg“ liegt noch bei mir auf dem SuB. Das will ich unbedingt noch vor November lesen 🙂

LitLoveSpecial – Anne Freytag

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Foto © Michael Tasca / Studio Tasca

Anne Freytag war auf der letzten LitLove schon dabei. Dort durfte ich sie bei einer Podiumsdiskussion erleben. In meinen Augen ist sie eine polarisierende Persönlichkeit, die sich nicht scheut, auch mal etwas provokativ zu sein, indem sie einfach sagt, was sie denkt. Gelesen habe ich bisher nichts von ihr.
Den Titel ihres aktuellen Buches finde ich aber sehr genial. Hat nicht jeder von uns hin und wieder „Den Mund voll ungesagter Dinge„?

Aber eines weiß ich über sie. Sie schlemmt gerne. 🙂
Unter #annefreytagschlemmt postet sie total lecker aussehendes Essen.

Mal sehen, welches mein erstes Buch von ihr sein wird – zumal sie auch unter dem Pseudonym Ally Taylor Romane für Erwachsene schreibt.

LitLoveSpecial – Janet Clark

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Foto © Astrid Purkert

Auch von Janet Clark habe ich noch nichts gelesen. Sie schreibt Thriller und Jugendbücher.
Auf der LitLove wird sie „Deathline – Ewig dein“ vorstellen, das im März diesen Jahres erschienen ist.

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Den Klappentext hiervon fand ich sehr spannend:

„Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.

Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.“ (Klappentext – Deathline – Ewig dein“)

Mal sehen, ob ich noch bis zur LitLove warte, oder das Buch doch schon vorher lese 🙂

 

LitLoveSpecial – Cristina Caboni

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Foto © Paola Leoni

Bisher habe ich noch kein Buch von Cristina Caboni gelesen, wobei mir die Cover sehr oft in Buchhandlungen begegnet sind.
Hätte ich vorher gewusst, dass „Honigtöchter“ auf Sardinien spielt, wo die Autorin selbst lebt, hätte das Buch dieses Jahr mit in den Urlaub gemusst. (Auch ein Grund, nochmal nach Sardinien zu reisen.)

Zu ihren bisherigen Werken gehören außerdem „Die Rosenfrauen“ und „Die Oleanderschwestern“ (das diesen Monat erschienen ist).

Ich bin also schon sehr gespannt, sie und ihre Werke im November kennenzulernen.

LitLoveSpecial – Fiona Blum

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Foto © Susie Knoll

Von Fiona Blum sind bisher bei der Randomhouse Verlagsgruppe erschienen:
Liebe auf drei Pfoten“ und „Frühling in Paris„.
Beide habe ich noch nicht gelesen und die Autorin war mir bisher auch unbekannt.
Interessant ist aber, dass sie sich große (Haupt)städte als Schauplatz ausgesucht hat. In Rom und Paris war ich bisher noch nicht, aber falls ich mal die Möglichkeit haben sollte, werden mich diese Bücher begleiten.

Bei der letzten LitLove war es besonders toll, Autorinnen und deren Werke kennenzulernen, die ich bisher noch nicht kannte. Ich freue mich also, dass dieses Mal „neue Unbekannte“ dabei sind.

LitLoveSpecial – Countdown

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Noch genau 11 Wochen, dann öffnet die Randomhouse-Verlagsgruppe in München wieder ihre Türen.
Ich freue mich schon riesig, denn die LitLove2016 war einfach genial. Ich konnte Autoren und deren Bücher auf eine ganz neue Art kennenlernen.
Es warten 2 Tage voller Leselust, gespanntem Lauschen bei den Lesungen, interessiertem Zuhören und Mitreden bei den Talk-Runden und Autogramme sammeln bei den Meet & Greets auf mich.
18 Autorinnen sind dieses Mal dabei. Besonders freue ich mich schon auf die Lesungen. Ich persönliche erlebe Bücher dadurch nochmal auf eine ganz andere Weise – unabhängig davon, ob ich sie schon kannte, oder nicht.
Ein Highlight für mich ist, dass Lucinda Riley dieses Mal dabei sein wird. Ich habe schon viele ihrer Bücher gelesen und bin echt gespannt, sie kennenzulernen.

Letztes Jahr bin ich sozusagen unvorbereitet zur LitLove gegangen. Ich wusste ja nicht, was mich erwarten würde. Dieses Mal gehe ich gut vorbereitet und möchte euch gerne daran teilhaben lassen. Deshalb stelle ich euch in den nächsten Wochen die Autorinnen vor, die kommen werden.

Das LitLove-Team hat sich ein tolles Programm überlegt, das mich vor ein großes Problem stellt … das Luxusproblem: Alles ist toll – ich kann mich aber nicht zerreißen.
Ich wünschte sooo sehr, Hermines Zeitumkehrer würde funktionieren …

Hiermit ist mein Persönlicher Countdown offiziell gestartet 🙂LitLove_Logo2017

Das Juwel – Die weiße Rose – Amy Ewing

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Mehr zum Buch

~~~ Achtung ~~~ Teil 2 (Rezension nicht lesen, wenn Teil 1 nicht bekannt!)

Violet, Ash und Raven schaffen es Dank Lucien, aus dem Juwel zu fliehen. Doch wohin sollen sie gehen in einer Stadt, die aufgeteilt, durch Mauern abgetrennt und vollkommen in den mächtigen Händen des Adels ist? Die drei begeben sich auf eine waghalsige Flucht. Dabei werden sie von einem geheimen Widerstand gegen den Adel unterstützt.
Doch Violet kann vor ihrer Bestimmung nicht vollständig fliehen. Sie hat eine besondere Gabe. Erst durch eine Verbündete lernt sie ihre wahre Bestimmung kennen.

Amy Ewing führt nach und nach alle Fäden sinnvoll zusammen. Die Spannung ist teilweise kaum auszuhalten. In jeder Sekunde fühlt man mit Violet mit. Was den Schreibstil betrifft war ich manchmal über zu umgangssprachliche Redewendungen etwas enttäuscht. Dennoch ließ es sich flüssig und schnell lesen.

Abschließend quält mich eine zentrale Frage: Wann erscheint der dritte Teil? Das Buch endet – wie nicht anderst zu erwarten – mit einem Cliffhanger.

Ein wirklich fantastischer zweiter Teil, der spannender nicht sein könnte.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Änderungen – Entscheidungen – Prioritäten

Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich viel mit meinem Leben und mir selbst auseinandergesetzt. Im Beruf ändert sich einiges. Ich musste mir ziemlich schnell eine neue Stelle suchen, weil meine Abteilung sich auflöst. So beginne ich ab Mai an einem neuen Standort zu arbeiten. In diesem Bezug musste ich mich natürlich auch damit auseinandersetzen, was ich eigentlich für meine Zukunft möchte und was mir im nächsten Job wirklich wichtig ist.
Die Frage nach den „wirklich wichtigen Dingen“ habe ich auch an mein Privatleben gestellt. Dabei sind mir einige „überflüssige“ Dinge aufgefallen, Themen, die mich schon eine Weile belasten und Menschen, die ich vielleicht vernachlässigt habe. Also wurde aufgeräumt und ausgemistet. Viele Facebookseiten sind dem zum Opfer gefallen, denn Facebook, so toll ich es finde, schluckt viel zu viel Zeit.
In diesem Zug habe ich es auch endlich geschafft, meinen Kleiderschrank auszumisten – jetzt kann ich endlich wieder guten Gewissens einkaufen gehn 😉

(Neu)Orientierung – Prioritäten im Leben

Durch die Erfahrung der letzten Wochen, möchte ich nun meine Zeit bedachter verbringen, mehr von den Dingen tun, die ich gern tue, meinem Mann/meiner Familie/meinen Freunden mehr Zeit widmen und die Dinge vermeiden, über die ich mich ärgere oder aufrege. Sich immer mal wieder neu orientieren, richtig ausrichten und Altlasten loswerden, befreit ungemein.

Änderungen in der Bloggerszene

Da von meinem „Ausmisten“ auch Facebook betroffen war, habe ich mich auch mit den Bücherseiten beschäftigt. Leider muss ich sagen, dass ich nur noch in wenigen vertreten bin. Am positivsten hervorzuheben sind hier wohl „Die Bücherjunkies und ihre Mission“. Aus den meisten anderen bin ich aus 2 Gründen ausgetreten. Entweder der Tonfall der Gespräche war „unterste Schublade“, von nur gehässig, über Beleidung und Cybermobbing, war alles dabei. Oder es waren mir zu viele „Hyper-Blogger“ (wie ich sie nenne) unterwegs.
Leider hat sich die Bloggerszene seit 2012 (als ich angefangen habe) ziemlich verändert. Viele Blogger lesen so schnell und so viele Bücher, dass einem schwindelig wird. Sie kaufen „im Unverstand“, werden von Verlagen überschüttet, haben SuB’s im 3-stelligen Bereich und posten 1-5 mal täglich. Das ist mir zu viel.
Ich will diesen Bloggern ja nichts unterstellen, aber entweder, sie verbringen ihre komplette Freizeit mit Lesen, sind (noch) nicht berufstätig oder sie wenden die Technik des Binge-Readings an. (Artikel zu Binge-Reading von studierenichtdeinleben)

Süchte vs. Büchersucht

Nach manchen Autoren bin ich süchtig! Ich finde sie so gut, dass ich alle Bücher habe, jedes neue sofort kaufe oder versuche, meine bisherige Sammlung zu vervollständigen. Hin und wieder schafft es ein neuer Autor in diese „Liste“ meiner „Ich-muss-alle-Bücher-haben-Autoren“.
So und durch Rezensionsexemplare, Geschenke, Gewinne und „Spontankäufe“ entstand mein SuB von ca. 70 Büchern. Wenn man bedenkt, dass ich etwa 50 Stück im Jahr lese, müsste ich 1 1/2 Jahre erstmal kein weiteres kaufen – schließlich sollen die schon im Regal stehenden Schätze auch eine Chance bekommen.
Neulich hat die Bastei Lübbe „Büchersüchtig“-Buttons verschenkt. Ganz stolz habe ich mich auch gemeldet, um einen zu erhalten. Als er vor etwa 1 1/2 Wochen ankam, wollte ich mich aber nicht mehr so richtig freuen. Das Wissen, dass es Blogger mit einem SuB von 200-800 Büchern gibt, hat mich wachgerüttelt. Das Lesen, das ich immer schon sehr liebte, ist bei einigen wohl tatsächlich zur Sucht geworden. Jemanden mit 500 Paar Schuhen, würden wir doch auch für süchtig halten, oder nicht? Schließlich kann man immer nur 1 Paar tragen -> nur 1 Buch lesen. Und so sollte man sich auch auf eines konzentrieren und die Arbeit des Autoren (und des ganzen (Verlags-)Teams dahinter) wertschätzen.

Fazit

Ich will mich darüber freuen, ein Buch zu lesen. Wenn ich es schnell gelesen habe, soll das bedeuten, dass ich entweder viel Freizeit oder Urlaub hatte, ODER, dass es mich so gefesselt hat, das ich gar nicht mehr aufhören konnte. Ich lese im Monat so viele Bücher, wie ich eben schaffe, denn ich will nicht nur schnell lesen, weil ich weiß, dass noch 500 weitere auf meinem SuB warten.
Lesen sollte eine Freude sein und bleiben. Ich möchte aber nicht aufhören zu bloggen – denn das Bewerten und vor allem Empfehlen von Büchern ist mir weiterhin wichtig. Ich möchte mich aber ganz klar von den „Hyper-Bloggern“ distanzieren, mich nicht unter Druck setzen lassen, jedes Buch genießen und meine Zeit bewusster verbringen.

© Bettina Dworatzek

Jahresstatistik

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Wenn ich mir so den Jahresrückblick vom letzen Jahr ansehe, muss ich schon fast schmunzeln. Eigentlich wollte ich natürlich die gleichen Statistiken liefern, wie letztes Jahr. Tja – dieses Jahr beginne ich wohl als Schussel. Habe nämlich das Büchlein verloren, in dem ich ganz brav meine Statistiken notiert habe.
Nur eines weiß ich sicher, bei der Books-Challenge für 2015 habe ich kläglich versagt. Aber halb so schlimm – habe auch so viele wundervolle Bücher gelesen.

46 Bücher waren es in 2015 und insgesamt 15885 Seiten 🙂

Natürlich habe ich auch wieder gute Vorsätze für dieses Jahr. SUB-Abbau ist auch wieder dabei. Ich sehe mein „Bücherkaufverbot“ zwar nicht so streng, aber auch die Autoren deren Bücher aktuell auf dem SUB liegen, haben eine Rezi verdient, sowie die Geschichten, mich zu verzaubern.

Ich bin gespannt, was mich alles so erwartet in diesem Jahr, welche Autoren ich neu für mich entdecke, und was für tollen Geschichte ich durch meine Lektorenarbeit begegnen werde.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein tolles neues Jahr.

Eure Bettina

PS: Sollte ich mein Statistiknotizbuch doch irgendwann wieder finden, werde ich natürlich nochmal nachlegen 😀

Interview mit Katrin Koppold

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www.katrinkoppold.de

Ich durfte Katrin dieses Jahr auf der Buchmesse ganz persönlich im Rahmen eines Leserfrühstücks kennenlernen. Sie ist eine super sympathische Autorin, ist lebenslustig und hat einen wunderbaren Humor. Ich freue mich sehr, dass sie sich hier mal etwas näher vorstellt 🙂

Hallo ihr Lieben,

am zweiten Advent habe ich die große Ehre auf diesem schönen Blog vorgestellt zu werden. Mein Name ist Katrin Koppold, ich schreibe und veröffentliche seit 2012 Liebesromane bei Rowohlt und meinem eigenen Verlag, dem Aureolus Verlag. Bisher sind vier Bücher aus der Sternschnuppenreihe von mir erschienen, der Chicklit-Krimi »Hochzeitsküsse und Pistolen«, »The Diamond Guys: Fynn«, ein Ausflug in etwas erotischere Gefilde und ganz aktuell »Mondscheinblues«, ein Spinoff der Sternschnuppenreihe. Die liebe Betti hat mich gefragt, was meinen Stil meiner Meinung nach besonders auszeichnet. Das ist natürlich immer recht schwierig zu beantworten, aber ich denke, es ist vielleicht die Mischung aus Humor und dramatisch-emotionalen Elementen, die Tatsache, dass meine Geschichten trotz der dünnen Zuckerkruste, mit der ich sie überziehe, auch im wirklichen Leben geschehen könnten, die meine Bücher von der breiten Masse ein wenig abheben.

Den Traum von einem eigenen Buch hatte ich schon so lange wie ich denken kann. Denn ich bin selbst eine richtige Leseratte. Früher habe ich auch ziemlich viel phantastische Stoffe gelesen, mittlerweile mag ich es aber lieber realistisch. Liebesromane, Jugendromane und Krimis, bei denen es nicht besonders blutig zugeht, findet ihr bei mir im Bücherregal.

Die besten Ideen kommen mir nicht an meinem Schreibtisch, sondern überfallen mich meist zu einem Zeitpunkt, bei dem ich gar nicht damit rechne. Bei »Mondscheinblues« war es zum Beispiel bei einem Gespräch mit meiner Korrektorin Dorothea Kenneweg, die meinte, metrosexuelle Männer wären out, nun wäre lumbersexuell angesagt. Ich musste diesen Ausdruck erst einmal googeln. Und als ich dann die ganzen bärtigen Kerle sah, mit ihren derben Schuhen, den Holzfällerhemden und den Tattoos, da war mein Hauptdarsteller Tom geboren. Ich dachte mir, es sei doch witzig, einen solchen »Waldschrat« der stylischen, überperfektionistischen Nina, einer Nebenfigur der Sternschnuppenreihe zur Seite zu stellen, von der sich viele Leserinnen sowieso noch eine Geschichte gewünscht haben. Am Ende der Sternschnuppenreihe war Nina nämlich die einzige »Einzelsocke, die nach einem Waschgang partnerlos zurückblieb«.

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Ich würde mich selbst zwar weder als besonders stylisch noch als überperfektionistisch bezeichnen, aber grundsätzlich steckt in jeder weiblichen Hauptfigur ein Stück Katrin. Mal mehr, mal weniger. Wenn ich sagen müsste, wem ich von meinen Figuren am meisten ähnele, dann wäre es wohl Fee aus »Zeit für Eisblumen«. In diesem Roman verarbeite ich eine Menge eigener Erlebnisse und Erfahrungen.

Derzeit schreibe ich an meinem nächsten Roman. Es wird wieder eine Roadnovel, die ihre Protagonisten in einem alten VW-Bus vom Süden Deutschlands bis hinauf nach Amrum führt. Doch dieses Mal geht es darin nicht ausschließlich um Mann und Frau, sondern um eine Familie, die erst wieder lernen muss, wieder eine Familie zu seinen. Die Liebe kommt dabei aber natürlich auch nicht zu kurz.

Mein absoluter Buchtipp zur Weihnachtszeit ist übrigens ein Adventskalenderbuch. Es heißt »Merope – das Sternenkind« von Isabel Abedi. Meine Tochter, sie ist jetzt zehn, hat es vor sechs Jahren geschenkt bekommen und wir lesen es jedes Jahr. Meine Kinder lieben es so sehr und es ist mittlerweile so unglaublich zerfleddert, dass wir es kleben mussten und es trotzdem aus ganz vielen Einzelteilen besteht.

Merope

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Für dieses Jahr kommt dieser Tipp ein wenig spät, aber der Advent kommt ja zum Glück immer wieder :).

Vielen Dank, liebe Katrin, für deine Zeit und deine Antworten.

© Bettina Dworatzek und Katrin Koppold