Alles was du suchst – Lost in Love – Green-Mountain-Serie I – Marie Force

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„Alles was du suchst“ ist der erste Band der mehrteiligen „Lost in Love – Green-Mountain-Serie“ von Marie Force. Vom Stil her erinnert es etwas an die „Lake-Anna“-Reihe von Jane Luc oder an Nora Roberts Romane.
Im 1. Band stehen Cameron Murphy, eine junge Webdesignerin aus New York und Will Abbott, einer der vielen Abbott-Geschwister, im Vordergrund.

„Lass dich entführen … in die unberührte Natur Vermonts, in eine idyllische Kleinstadt, in eine Großfamilie, die glücklich macht und finde die ganz große Liebe.“

Zitat: Fischer Verlage

Cameron hofft auf einen Webdesign-Auftrag von Wills Familie und fährt deshalb nach Vermont. Als Großstadtmädchen kommt sie dort schnell an ihre Grenzen. Obwohl es wie eine typische „Großstadtmädchen-kommt-aufs-Land-und-verliebt-sich“-Konstellation anmutet, wird ziemlich schnell klar, dass Cameron so liebenswürdig ist, dass es egal ist, wo sie herkommt. Und Will, der von seiner letzten Freundin verlassen wurde, weil sie dem Ländlichen entfliehen wollte, muss lernen, sich wieder zu öffnen und Vertrauen zu fassen.

Das Anhören hat super viel Spaß gemacht. Wills Familie ist so herzlich und es hat mir viel Freude bereitet, Wills Familie durch Camerons Augen kennenzulernen. Meiner Meinung nach hätte man aber gut die Hälfte der erotisch angehauchten Szenen streichen können. Selbst dann gäbe es noch ausreichend romantische Momente.

Auch wenn ich den an sich jede Jahreszeit mag, freute ich mich beim Anhören doch besonders auf den Winter und hoffentlich ein paar schneereiche Tage an denen man Winterwanderungen unternehmen und dann zu einem leckeren, wärmenden Essen nach Hause zurückkehren kann.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Die Silber-Trilogie

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Die Bücher habe ich schon in den Erscheinungsjahren gelesen und rezensiert. (Das erste Buch der Träume – 2013 | Das zweite Buch der Träume – 2014 | Das dritte Buch der Träume – 2015) Weil ich vor ein paar Wochen aber das Hörbuch „Wolkenschloss“ gehört habe, dessen Buch ja auch von Kerstin Gier ist, und ich so viel Spaß dabei hatte, musste ich die ganze Silber-Trilogie unbedingt nochmal hören. (Und da die komplette Reihe auf Spotify ist, konnte ich direkt mit Hören anfangen)
Nach so einer langen Zeit konnte ich mich auch nicht mehr an jedes Detail erinnern, was ja super gepasst hat.

Gelesen wird die Trilogie von Simona Pahl, deren Stimme super zu den Charakteren passt. Wie schon bei „Wolkenschloss“ (das aber von Ilka Teichmüller gelesen wird), habe ich festgestellt, dass mir die Jugendbücher von Kerstin Gier immer noch gefallen, aber das Anhören sogar noch mehr Spaß macht, als sie selbst zu lesen.

Für alle, die die Reihe noch nicht kennen; darum geht es:
Die Schwestern Liv und Mia Silber ziehen (mal wieder) mit ihrer Mutter und ihrem Kindermädchen Lotti um. Dieses Mal nach London.
Für die Mädchen bedeutet das natürlich: neue Wohnung, neue Schule, neue Freunde.
Liv ist dabei die Hauptperson – und sie findet nicht nur neue Freunde, sondern verliebt sich auch gleich noch.
Und dann passieren komische Dinge in ihren Träumen und als sie im Raum durch eine wunderschöne grüne Tür tritt, findet sie sich im Traumkorridor wieder. Dorch dort ist sie nicht allein.

In den drei Bänden durchleben Liv, Mia und ihre Freunde träumerisch magische Abenteuer und kämpfen nebenher mit dem ganz normalen Schulalltag und familiärem Wahnsinn.

„Wie langweilig wäre das Leben denn ohne Herausforderungen? Wobei es absolut nicht nötig gewesen wäre, noch eine Extraherausforderung oben auf den Haufen mit den anderen Herausforderungen zu packen, denen ich ohnehin schon ausgesetzt war. Aber leider hatte ich genau das getan. Passiert war es vorgestern Abend, und ich hatte noch keine Ahnung, wie ich aus der Nummer wieder herauskommen sollte.“
(Das dritte Buch der Träume – FJB)

Wer die Buchreihe kennt und gerne auch mal „rereaded“, sollte sich unebdingt die Hörbuchreihe anhören.

10 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Wolkenschloss – Kerstin Gier

Wolkenschloss
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Gelesen von Ilka Teichmüller

Das Buch (sowie das Hörbuch) „Wolkenschloss“ ist schon im Oktober 2017 erschienen, aber da war meine „Kerstin Gier Hochphase“ schon vorbei und deswegen hat es mich damals auch irgendwie nicht gereizt. Nun habe ich seit knapp 2 Monaten Spotify Premium. Dort habe ich natürlich innerhalb kürzester Zeit entdeckt, dass es auch Hörbücher gibt. Und da sprang mir „Wolkenschloss“ als erstes ins Auge.
Und ich muss sagen, die Bücher von Kerstin Gier zu hören, macht sogar nocht mehr Spaß, als sie zu lesen. Denn die kuriosen Gedanken, die sich die Protagonistin Fanny Funke macht, hören sich ausgesprochen einfach noch viel lustiger an.

„Hier stand ich also völlig erschöpft im Schnee, während vom Ballsaal Violenklänge zu uns hinüberwehten. Um meinen Hals trug ich einen Diamanten von fünfunddreißig Karat, der mir nicht gehörte, und in meinen Armen hielt ich ein schlafendes Kleinkind, das mir ebenfalls nicht gehörte.“ (Wolkenschloss – Kerstin Gier – FJB)

Fanny ist 17, hat die Schule abgebrochen und verbringt aktuell ein Jahr als Praktikantin in einem Hotel in den Schweizer Bergen. Dort arbeitet sie gemeinsam mit vielen Hotelangestellten und gibt täglich ihr bestes, um den Gästen einen schönen Aufenthalt zu bescheren. Dabei gibt es Hotelmitarbeiter, die für Fanny zu Freunden werden, die sich mütterlich/väterlich um sie kümmern und von denen sie fürs Leben lernt. Über Silvester ist zudem im Hotel natürlich viel los.
Fanny und Ben, dem Sohn des Hotelbesitzers, fallen ein paar Ungereimtheiten bei den Hotelgästen auf und dann überschlagen sich die Ereignisse.

Das Anhören hat total viel Spaß gemacht. Trotz der vielen Charaktere hatte ich immer das Gefühl, alles zu überblicken – was nicht zuletzt an der tollen Stimme von Ilka Teichmüller liegt, die so wundervoll vorgelesen hat.

Das perfekte Buch oder Hörbuch für verschneite Tage.

10 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek