Zuckerfreie Rezepte für Kinder – Sarah Schocke, Alexander Dölle

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„Die Süße der Muttermilch ist das erste Aroma, das Neugeborene zu schmecken bekommen – die Süßpräferenz ist uns aus diesem Grund angeboren. Danach liegt es an uns als Eltern, die Nuancen für „süß“ richtig einzustellen.“

Zuckerfreie Rezepte für Kinder – GU Verlag

Da unsere kleine Tochter mittlerweile viel bei uns mitisst, bin ich immer auf der Suche nach Rezeptideen, die wir zusammen zubereiten und essen können. Zudem wird sie ab September in die KiTa gehen, für die ich ihr dann ein Vesper vorbereiten darf.
Ich bin richtig froh, über Netgalley auf dieses Kochbuch aufmerksam geworden zu sein.

Das Autorenduo gibt zuerst Hintergrundinfos zu Zucker – und das von A-Z, sehr gut gegliedert, sodass es sich auch zum später mal wieder nachschlagen eignet.

„Bei der zuckerfreien Familienernährung geht es nicht darum, nie wieder Zucker zu essen, sondern vor allem darum, zuckerbewusst zu essen.“

Zuckerfreie Rezepte für Kinder – GU Verlag

Es folgen unzählige kindgerechte und leckere Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Pausensnack, Kindergeburtstag und Co.

Mein bisheriger Favorit sind die Möhrenwaffeln.
Weil ich vor allem aber gespannt bin, wie das Vesperdosen-Füllen ab September wird, möchte ich hierfür eines der Rezepte mit euch teilen:

Es ist auf jeden Fall verrückt, wie groß unsere Kleine schon ist und was sie alles mit ihren bisher nur zwei Zähnchen gegessen bekommt.
Ich bin dankbar, durch GU immer ein passendes Sachbuch/Kochbuch zu jeder Lebenslage zur Hand zu haben.

© Bettina Dworatzek

Gesund essen in der Schwangerschaft – Mathilde Betti

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Gesund essen in der Schwangerschaft ist ein Thema, das zum einen nicht pauschal behandelt werden und mit dem man sich gleichzeitig nicht früh genug beschäftigen kann. Also vorweg schon mal meine persönliche Meinung:

Beschäftige dich mit deiner Ernährung, egal ob du schwanger bist, es werden willst oder nicht. Nur wenn wir unseren Körper verstehen und was er wirklich braucht, um richtig zu funktionieren, können wir auch das richtige essen.

Letztes Jahr habe ich mich recht intensiv mit Ernährung & Gesundheit beschäftigt und dabei so einige Aha-Erlebnisse gehabt.
Für meine Schwangerschaft war es gut, dass ich schon wusste, was mir guttut – und darauf wollte ich den Fokus legen. Denn es gibt ja genügend Lebensmittel, auf die man während der Schwangerschaft verzichten soll (Rohfleischprodukte wie Salami, Schimmelkäse wie Brie, Rohmilchprodukte, roher Fisch – also Sushi, Räucherlachs, … etc.).

Das Wort „Verzicht“ hat für mich einfach einen negativen Touch. Daher habe ich versucht, mich aus der Perspektive „was tut mir und meinem Baby gut“ mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Was bei diesem Ratgeber von Mathilde Betti super ist, sind die Informationen zu den Nährstoffen, die der Körper benötigt, was der Körper dann damit macht und in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind.
Bei den Lebensmitteln, die ein gewisses Risiko bergen, informiert sie, worin genau das Risiko besteht und wie man diese vielleicht doch essen kann (z. B. da sie ausreichend erhitzt wurden, wie Salami auf der Pizza). Das macht das „Verzichten“ einfachher – finde ich zumindest.

Abschließend gibt es noch 50 passende Rezepte.

Mein persönliches Fazit zu diesem Thema ist:
– allgemein mit dem Thema Ernährung beschäftigen ist wichtig (vor allem in der heutigen Gesellschaft, wo sich endlich was bewegt, aber immer noch viel zu viel Zucker und weitere Inhaltsstoffe in Produkten enthalten sind und es noch zu wenig Öko-/Bio-Betriebe gibt)
– aus der positiven Perspektive betrachten (was tut mir und dem Baby gut?)
– nicht von unterschiedlichen Aussagen verunsichern lassen, sondern ruhig bleiben und auf das eigene Bauchgefühl vertrauen.

7 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek