Tee? Kaffee? Mord! – Arsen und Käsekuchen – Ellen Barksdale

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Im „Black Feather“ findet der alljährliche Käsekuchen-Wettbewerb statt. Doch dieser endet früher und anders als von allen Gästen, Zuschauern und Nathalie erwartet. Denn nach den ersten Bissen, die immer dem Inhaber der Bäckereikette „Baker’s Belly“ zustehen, der zugleich Chefjuror ist, fällt Stuart Ridlington einfach tot um.
War ein Käsekuchen vergiftet und wenn ja, welcher?
Wer wollte Stuart Ridlington Böses und könnte wirklich Rita Buffridge zu den Verdächtigen gehören – eine ältere Frau, die 10 Jahre in Folge den Wettbewerb gewann?

Auch hier unterstützen Nathalie und Louise den Constable – vor allem, weil der vermeintliche Mord direkt vor deren Augen und zudem noch in Nathalies Café stattgefunden hat.

Diese Folge war sowohl rasant als auch amüsant. Zumal sich eine Romanze anbahnt und Nathalie ein weiteres großes Projekt in Earlsraven vorantreibt.
Es gefällt mir, dass die Autorin zu den in sich abgeschlossenen Fällen auch noch eine Hintergrundgeschiche spinnt, die man so von Mal zu Mal weiterverfolgen kann.

Spannungsgrad 4 von 5
8 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Tee? Kaffee? Mord! – Tod eines Schneemanns – Ellen Barksdale

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Es ist tiefster Winter in Earlsraven und vor dem „Black Feather“ hat jemand einen großen Schneemann gebaut. Als an diesem Morgen jemand versehentlich gegen diesen fährt, kommt eine Leiche zum Vorschein. Louise und Nathalie haben den Zusammenstoß beobachtet und unterstützen den Constable bei den Ermittlungen. Doch was der Gerichtsmediziner herausfindet, zwingt unsere Ermittler zum Umdenken – denn es ist nicht, wie es auf den ersten Blick scheint.

Auch dieser Fall war wieder einmal spannend und rasant. Ich mag alle drei Charaktere sehr. Nathalie, die sich in Earlsraven mittlerweile zuhause fühlt; Louise, die vor nichts zurückschreckt und allein schon mit ihrer geheimnisvollen Vergangenheit bei einem Geheimdienst für Spannung sorgt. Und der Constable, der in den ersten Folgen reichtlich hilflos wirkte und sich nun mausert.
Zudem ist die Stimme von Vera Teltz so angenehm und die Handlung immer so kurzweilig, dass ich diese Serie wirklich gerne anhöre.

Spannungsgrad 4 von 5
8 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Mit dir falle ich – Inka Lindberg

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Ich will nicht gleich zu Beginn behaupten, das Hörbuch hätte mir nicht gefallen, aber sagen wir es mal so … es war nicht das beste (Hör-)Buch, das ich dieses Jahr gehört/gelesen habe. (Wobei es auch nicht das Schlechteste war … sonst hätte ich es nicht zu Ende gehört.)

Robyn ist eine sympathische und vor allem authentische Protagonistin. Sie studiert Maschinenbau und ist eine der Besten ihres Jahrgangs. Sie ist sehr ehrgeizig und diszipliniert, was sie irgendwie auch sein muss, denn finanziell sieht es leider nicht so rosig bei ihr aus. Deswegen jobbt sie neben dem Studium, um sich über Wasser zu halten.

Dann lernt sie Finn kennen, einen reichen Schönling, der ebenfalls Maschinenbau studiert, aber dringend Nachhilfe braucht.
Ziemlich schnell bekundet er sein Interesse an ihr. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass sie sich vor allem auf ihr Studium konzentrieren will und neben den Jobs auch keine Zeit für eine Beziehung hat. Und ob das mit dem Mädchenschwarm Finn gutgehen würde, steht sowieso in den Sternen.

Normalerweise meide ich das Genre „New Adult“, weil die Storys oft zu hollywoodmäßig und damit nicht authentisch sind. Zudem finde ich, dass Sex in diesen Romanen zu viel Bedeutung beigemessen wird und gerade jungen Frauen oft ein, in meinen Augen, falsches Beziehungsbild vermittelt.
Wenigstens spielt dieser Roman in Deutschland und ist sehr viel realistischer als vergleichbare Romane, die vorzugsweise in den USA spielen.
Trotzdem muss ich leider sagen, dass ich etwaige Sexszenen einfach überspult habe, weil sie für die Handlung in keiner Weise relevant waren. Auch sonst ist der Plot leider etwas fade. Es gibt zwar tolle, unerwartete Wendungen, aber gleichzeitig habe ich mich am Ende des Buchs gefragt, was denn nun, außer Studentenalltag, passiert ist.

Das Hörbuch war eine ungekürzte Version. Die Sprecherin – Dagmar Bittner – war toll und ich habe gern ihrer Stimme gelauscht. Vielleicht hätte mir aber eine gekürzte Version besser gefallen.

6 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Der verschwundene Tourist

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Neil Richards & Matthew Costello
Gelesen von Sabina Godec

Ein Historiker aus Cherrignham führt eine Gruppe Touristen durch den Ort. Dass am Ende einer fehlt, wird erst später bemerkt. Die Polizei sieht aber keinen Anlass, mit einem Großaufgebot nach dem Mann zu suchen.
Kurz darauf reist die Schwester des Vermissten an und wendet sich an den ehemaligen New Yorker Detective Jack.
Er und Sarah begeben sich auf die Suche und sind bald schon davon überzeugt, dass hier ein Verbrechen vorliegt.

Es ist immer wieder toll, nach Cherringham zurückzukehren. Nach nunmehr 18 Folgen habe ich das Gefühl, die Bewohner und die Gegend zu kennen.
Sabina Godec hat so eine tolle Stimmvarianz, dass ich immer sofort weiß, wer spricht.
Dadurch, dass die Folgen meist nur 3-4 Stunden dauern, lassen sie sich super innerhalb kürzester Zeit im Alltag anhören.
Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge und freue mich auf ein Wiederhören mit Sarah, Jack und weiteren alten Bekannten.

Spannungsgrad: 3 von 5
Hörbuchsterne: 7 von 10

© Bettina Dworatzek

Tee? Kaffee? Mord! – Der Club der Giftmischer – Ellen Barksdale

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Es ist schon eine Weile her, dass ich eine Folge dieser Cosy Crime Reihe gehört habe. Weil ich jetzt ja aber viel Zeit zuhause verbringe, höre ich gerne beim Kochen, im Garten, beim Spazieren oder Haushalt machen Hörbücher.
So auch letzte Woche Folge Nr. 5 von „Tee? Kaffee? Mord!“

In der Nähe von Earlsraven findet alljährlich ein Wettkampf zwischen Apothekern statt. Vom Medikamente anhand der Inhaltsstoffe erraten bis hin zum deuten von Vergiftungssymptomen.
Auch Nathalie und Luise bekommen davon etwas mit. Nicht zuletzt, weil beinahe stündlich jemand im Pub nach einem Anfall vermeintlich tot vom Stuhl fällt.

So kommt es auch, dass die beiden sich das Spektakel anschauen. Doch bei den Spielen geht etwas schrecklich schief und ein Teilnehmer stirbt tatsächlich an einer Vergiftung. Da sie dabei waren, unterstützen Nathalie und Luise den Polizeiinspektor natürlich. Bei diesen Ermittlungen geht es gefährlich zu, denn jeder der Apotheker hätte das Wissen und die Mittel gehabt – und hat diese immer noch.

Auch in dieser Folge stieg meine Sympathie für Nathalie, Luise und das „Black Feather“.
Ellen Barksdale schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man das Gefühl hat, mittendrin dabei zu sein. Und Vera Teltz leistet mit ihrer angenehmen Lesestimme ebenfalls ihren Teil zur spannungsgeladenen Atmosphäre.

Spannungsgrad 4 von 5
8 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Lavendeltage in der Auberge de Lilly – Marion Stieglitz

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Die Protagonistin Helen ist eine sympathische, junge Frau, in deren Leben aber nicht alles glatt lief. In Karlsruhe führte sie ein kleines, schnuckliges Café, das sie leider aufgeben musste. Jetzt sitzt sie auf einem Berg Schulden. Um sie abzulenken und ihr Entspannung zu ermöglichen, entführt ihr Freund Leo sie spontan nach Frankreich.
Der Trip endet aber früher als geplant, weil Leos Auto den Geist aufgibt.
Das alles trägt nicht wirklich zu Helens Entspannung bei, die mit ihrem Kopf sowieso bei der in der kommenden Woche anstehenden Präsentation ist.

„Sie musste sich jetzt auf ihre Karriere konzentrieren, eine makellose Präsentation vorbereiten, um dann endlich in ein neues, erfolgreiches Leben zu starten.“

Lavendeltage in der Auberge de Lilly – Aufbau Verlag

Das hat sie sich zumindest vorgenommen. Doch die Zeit im Hotel in der Provence lässt sie vieles nochmal überdenken. Will sie sich wirklich als Betreiberin einer Betriebskantine bewerben? Ist Leo der richtige Mann an ihrer Seite, mit seinem unorganisierten und vermeintlich nicht zielgerichteten Leben?
Und dann entdeckt sie im Nachbardorf einen verwaisten Lavendelladen und lernt den Ladenbesitzer Marcel kennen.

Marion Stieglitz schafft es mit einer angenehmen Leichtigkeit, die Leser/Zuhörer in die Provence zu entführen. Den Duft von Crêpe, frischgebackenen Croissants und blühendem Lavendel habe ich jetzt noch in der Nase.
Es hat Spaß gemacht, Helen dabei zu begleiten, sich selbst wiederzufinden, all das Alte abzuschütteln und neue Träume zuzulassen.

Gelesen wird das Hörbuch von Eva Becker, die eine sehr angenehme Stimme hat und super zu Helen passt.

Und dann habe ich realisiert, dass es einen „Vorgängerband“ gibt: „Das kleine Hotel in der Provence„, in dem es darum geht, wie Lilly nach Frankreich kam und das Hotel zu dem macht, was es bei Helens Aufenthalt ist. Die beiden Bücher lassen sich aber unabhängig voneinander lesen/hören.

Marion Stieglitz hat mich sehr neugierig auf die Provence gemacht, die jetzt natürlich auf meiner Wunschreisezieleliste steht.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Die kleine Sommerküche am Meer – Jenny Colgan

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„Die kleine Sommerküche am Meer“ ist der Auftakt zu Jenny Colgans Reihe – Floras Küche -.
Flora ist Ende 20 und vor einigen Jahren nach London gezogen, wo sie in einer Anwaltskanzlei arbeitet. Durch den Auftrag eines Klienten muss sie etwas tun, das sie eigentlich vermeiden will … zurück in ihre Heimat, auf die Insel Mure.
Wo ihre Brüder mit Vorwürfen warten und die Bewohner sie mit unfreundlichen Worten begrüßen.

„Sie wollte nicht über Mure sprechen. Das wollte sie nie und wechselte immer schnell das Thema, wenn ihre Heimat zur Sprache kam.“

Die kleine Sommerküche am Meer – Piper Verlag

Doch als sie das Kochbuch ihrer verstorbenen Mutter findet und beginnt, Rezepte daraus zu kochen, ändert sich die Situation. Vor allem für sie wird es anders. Die Erinnerungen an ihre Mutter schmerzen weniger, werden durch die leckeren Gerichte sogar wieder intensiver und sowohl ihre Brüder als auch ihr Vater sind beschwichtigt. Und dann wäre da noch ihr Chef Joel, der mit Familie nichts anfangen kann und mit rauer Natur eigentlich schon gar nichts. Und doch kann er sich der Ruhe nicht entziehen, die die unberührte Natur ausstrahlt.

Am liebsten würde ich auch Rezepte ausprobieren in der Sommerküche am Meer, den ganzen Tag Leckereien naschen und aufs Meer hinausschauen.
Doch für Flora hält die Zeit auf ihrer schottischen Heimatinsel viele Hürden bereit, die es zu nehmen gilt, die aber auch dazu führen, dass sie wieder zu sich selbst findet.

Ich freue mich schon darauf, in den Folgebänden noch mehr Zeit dort und mit ihr zu verbringen.

8 von 10 Buchsternen

Tee? Kaffee? Mord! – Der Besuch des lächelnden Belgiers – Ellen Barksdale

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Das ist die vierte Folge der Reihe um Nathalie Ames. Bei diesem Fall geht es rasant zu in dem kleinen, beschaulichen Städtchen Earlsraven. Der ansässige Antiquitätenhändler wird ermordet – mit einem Samurai-Schwert aus seinem Fundus. Bei der Aufklärung dieses Mordfalls unterstützen nicht nur Nathalie und Louise den Constable, sondern auch ein zufällig anwesender Privatdetektiv aus Belgien. Gemeinsam kommen sie dem Täter schnell auf die Spur … doch war es der Verdächtige wirklich?

Diese Folge war im Vergleich zu den bisherigen rasanter und amüsanter. Durch das „Mitermitteln“ des Belgiers, treten Nathalie und Louise ein klein wenig in den Hintergrund.
Aber auch für Nathalie geht die Planung weiter. Sie kümmert sich um die Buchhaltung des „Black Feather“ und bekommt die Möglichkeit, die Möbel ihrer Tante zu verkaufen. Es wird also immer wahrscheinlicher, dass sie dort bleibt und das Pub im Sinne ihrer Tante weiterführt.

Ich mag die Stimme von Vera Teltz sehr gerne, vor allem war es in diesem Fall amüsant, da der Belgier natürlich einen französischklingenden Akzent hatte. Nach und nach lernt man die Bewohner des Ortes, die Stammkunden und die Mitarbeiter kennen. Ich bin gespannt, wer wohl in den nächsten Fall verwickelt ist.

Spannungsgrad 5 von 5
9 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Das Glück ist zum Greifen da – Sylvia Deloy

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Ana ist alleinerziehend und im Moment leider arbeitssuchend, was für sie und ihre Zwillinge im schlimmsten Fall bedeutet, dass sie Deutschland verlassen müssen. Und das, obwohl sie und ihre Jungs sich in Köln so wohl fühlen, sie in der Nachbarschaft gut integriert und ihre Jungs dabei sind, begabte Musiker zu werden.

„Die Botschaft kam Häppchenweise in meinem Gehirn an. Als sie dann endlich komplett da war, machte sich blankes Entsetzen in mir breit.“

Das Glück ist zum Greifen da – Bastei Lübbe

Doch dann bekommt Ana vom Ausländeramt eine Deadline gesetzt. Gemeinsam mit Freunden und Nachbarn versucht sie, sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, damit sie und die Zwillinge in Deutschland bleiben können.

Ich bin sehr froh, dass diese Geschichte ihren Weg zu mir gefunden hat. Zum einen ist es total aktuell und es ist bereichernd, das alles aus Anas Perspektive zu erleben und gleichzeitig ist es einfach schön, wie wichtig Familie, Freundschaft und Nachbarschaft in diesem Buch sind.
Ich hoffe, dass viele es lesen/hören und dabei Dankbarkeit für die lieben Menschen im Umfeld empfinden und vielleicht den einen oder anderen, aus dem Ausland stammdenen, Mitbürger mehr respektieren.

Außerdem war es auch mal wieder richtig angenehm, einen Roman zu lesen, in dem es nicht vorranging um Liebe geht.
Ana ist eine starke, sympathische und herzensgute Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, egal wie aussichtslos die Situation erscheint.

Ich freue mich auf weitere Romane von Sylvia Deloy, weil ihr Schreibstil mich gut unterhalten hat und ich die Charaktere, den Humor und den Plot sehr mochte.

9 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Morden will gelernt sein

Morden will gelernt sein
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Neil Richards & Matthew Costello (gelesen von Sabina Godec)

Im Mädcheninternat „Cherringham Hall“ kommt es zu mehreren merkwürdigen Zwischenfällen.
Aufgeschlitzte Reifen, manipuliertes Essen und nun Ratten in der Schwimmhalle beim Unterricht. Und dann nimmt sich eine Lehrerin auch noch das Leben.
Höchste Zeit also, dem auf den Grund zu gehen, aber möglichst, ohne Aufsehen zu erregen – also ohne Polizei.
Daraufhin werden Sarah und Jack gerufen, um möglichst diskret aufzuklären, was im Internat vor sich geht. Die Polizei soll außen vor bleiben, um dem Ruf des Internats nicht zu schaden. Also teilen Sarah und Jack sich auf und verhören sowohl die Schülerinnen, als auch die Lehrkräfte und das Personal.

Diese Folge war sehr spannend. Zudem muss ich mal herausstellen, dass ich das erste Kapitel der einzelnen Serien immer genial finde. Denn die Autoren bauen ihre Fälle immer so auf, dass der Leser/Hörer im ersten Kapitel das Verbrechen mitbekommt. Meist aus der Sicht des Opfers, aber ohne genau zu wissen, wie es passiert, sodass es super spannend bleibt, Sarah und Jack bei der Aufklärung des Falls zu begleiten.

Spannungsgrad: 4 von 5
Hörbuchsterne: 9 von 10

© Bettina Dworatzek