Reisebericht – Kieler Förde

[Werbung – Rezensionsexemplar] Zum Reiseführer

Auf diese Reise hatten wir uns schon lange gefreut. Denn ursprünglich war sie für 2020 geplant. Jetzt war es also nach langem Warten endlich soweit!

Reisefacts: Kiel – 4 Tage – Auto – Hotel

Foto: Bettina Dworatzek

Direkt am Hotel gab es einen kleinen Anleger, von dem unter der Woche regelmäßig eine Fähre hinüber in den Kieler Hafen pendelte. Diese nutzten wir, um in die Kieler Innenstadt zu gelangen. Dort an der Kiellinie zu stehen, die Schiffe zu beobachten, das Kreischen der Möwen und das Rauschen der Wellen zu hören war einfach toll. Vom Anleger aus ging es meist zu Fuß oder per Bus zu den unterschiedlichsten Zielen in der Stadt.
Wir haben das Rathaus besichtigt – wollten eigentlich unbedingt auf die Aussichtsplattform (die im Reiseführer so angepriesen wird), haben uns dann aber schlicht im Gebäude verlaufen und waren froh, dann irgendwann wieder einen Ausgang zu finden. Wir sind durch die Stadt gebummelt, haben uns das Aquarium GEOMAR und das Zoologische Museum angeschaut.

Foto: Bettina Dworatzek

Restaurants gibt es in Kiel wirklich viele. Da unser Hotel aber etwas außerhalb lag, konnten wir (mit Baby) die vielen Restaurants in der Innenstadt nicht ausprobieren. Um unsere Reisekasse etwas zu schonen, gabs erstmal eine MagicBag von TooGoodToGo von einer Bäckerei direkt um die Ecke. Da war so viel drin, dass wir uns für unterwegs auch etwas einpacken konnten. Aber an einem Abend waren wir im Restaurant Alte Mühle, das vom Hotel fußläufig erreichbar war und das der Reiseführer zurecht empfiehlt. Das Essen dort war genial!

Beim Ausflug an den Strand in Laboe waren wir verpflegungsmäßig etwas aufgeschmissen. Die Restaurantpreise waren echt heftig! Und so gab es einfach ein Backfischbrötchen und ’ne Portion Pommes von einem der Stände an der Promenade. Später dann hatten wir aber super leckeren Kuchen im Koffiehuis.

Geheimtipp: Kaffee und Kuchen im Koffiehuis in Laboe

Und dann haben wir nochmal einen Glücksgriff getan, weil wir sowieso tanken wollten und entschieden, ausnahmsweise mit dem Auto in ein noch weiter außerhalb liegendes Restaurant zu fahren. Das Restaurant La Perla in Schönkirchen bietet super leckere italienische Küche. Wir bekamen sehr leckeres Ciabatta mit Dip als Gruß aus der Küche, die Pizza war fantastisch und das Tiramisu ein Gedicht.

Foto: Bettina Dworatzek

Zum Shoppen bietet Kiel, wie jede andere Großstadt, eine lange Einkaufsstraße mit den typischen Markenläden. Auch wenn wir dank des Reiseführers auf die Holtenauer Straße aufmerksam wurden, in der es viele Einzelhändler gibt, haben uns die Läden jetzt trotzdem nicht vom Hocker gehauen. Dafür waren wir schon auf dem Hinweg im McArthurGlen Desinger Outlet Neumünster.

Perfekte Reisedauer für Kiel: 2-3 Tage

Regel Nr. 1: Hab immer einen Schirm oder eine Regenjacke dabei. Wir hatten zwar echt super Wetter, aber einen fetten Schauer haben wir – zum Glück dank Reiseführer gut vorbereitet – abbekommen.
Rein für Kiel sind 2-3 Tage ausreichend. Wer aber gerne noch die Umgebung erkunden möchte, sollte 4-5 Tage einplanen. Die beste Reisezeit schätze ich von Mai-August ein – schlicht wetterbedingt.
Das absolute Must-eat hier oben ist wohl das Fischbrötchen. Da hat man einfach die passende Atmosphäre dazu und viele Möglichkeiten, eines zu ergattern.

Mein Lieblingsmoment war das Schiffe beobachten an der Kiellinie. Das macht mich innerlich irgendwie total ruhig. Das Rauschen der Wellen, die unterschiedlichen Blau- und Grautöne des Wassers.

Ostsee, wir kommen wieder!

© Bettina Dworatzek