Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Ein fataler Fall

Ein fataler Fall
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Neil Richards & Matthew Costello
Gelesen von Sabina Godec

In dieser Folge gibt es einen tragischen Unfall auf einer Baustelle in Cherringham. Es ist kalt, es hat geschneit … und auf der Baustelle ist es somit gefährlich; vor allem im Dunkeln.
Ein irischer Bauarbeiter, der bekannt dafür ist, sich auch mal zu wiedersetzen oder für die Kollegen einzustehen, stürzt und wird tot aufgefunden. Dieses tragische Vorkommnis wird schnell als Unfall eingeordnet und die Akten geschlossen.
Doch dann wird Jack von einem Bekannten darauf hingewiesen, dass er nicht nur McCabe – das Opfer – am Abend des Sturzes auf der Baustelle gesehen hat.
War es also ein kaltblütiger Mord oder doch nur eine Verkettung unglücklicher Umstände?
Jack und Sarah nehmen die Ermittlungen auf und geraten dadurch selbst in Gefahr.

Eine spannende Folge, bei der man den eisigen Wind beim Zuhören förmlich spürt.

In dieser Folge zeigt Sabina Godec neben ihrer Stimmvarianz auch, wie toll sie Akzente imitieren kann.

Spannungsgrad: 5 von 5
Hörbuchsterne: 8 von 10

© Bettina Dworatzek

Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Die Legende von Combe Castle

Die Legende von Combe Castle
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Neil Richards & Matthew Costello
Gelesen von Sabina Godec

Das Ehepaar FitzHenry ist Besitzer des Anwesens Combe Castle, das sie vor Jahren zum Teil in ein Gruselkabinett umfunktioniert haben. Doch wirtschaftlich hat das auch nicht viel gebracht, zumal das Erhalten der alten Gemäuer kostenaufwendig ist – und Geld ist etwas, das das Ehepaar nicht hat.
Und dann werden die beiden plötzlich Opfer von Hetzkampagnen und Drohbriefen. Irgendjemand will sie dazu bringen, das Anwesen zu verkaufen. Hinzu kommen dann noch gruselige Begebenheiten in der Burg, woraufhin Sarah und Jack eingeschaltet werden, um diese Umstände aufzuklären.

Wer schon einmal in einem Gruselkabinett war, dessen Kopfkino wird in dieser Folge nicht still stehen. Diese Folge war zwar spannend und gruselig, aber sie gehört nicht zu meinen Lieblingsfolgen, weil nur wenige Bewohner aus Cherringham in den Fall involviert sind. Dafür hat man wieder ein bisschen die Umgebung von Cherringham kennen gelernt.

Spannungsgrad: 4 von 5
Hörbuchsterne: 7 von 10

© Bettina Dworatzek

Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Verhängnisvolle Sommernacht

Verhängnisvolle Sommernacht
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Neil Richards & Matthew Costello, gelesen von Sabina Godec

„Verhängnisvolle Sommernacht“ ist Folge 12 der Reihe und spielt in einem richtig warmen Sommer. So, wie wir ihn aus den letzten Jahren kennen, dass selbst die dunkelste Nacht kaum Abkühlung bringt.
25 Jahre zuvor wurde ein Cherringhamer Bewohner für den Mord an Dinah Taylor verurteilt, die in genau so einer heißen Nacht verschwand.
Nun hat der Verurteilte seine Strafe abgesessen und wird im Dorf gesichtet, was gleich für Ärger sorgt.
Die Leiche von Dinah wurde nie gefunden. Und als Sarah und Jack sich, rein interessehalber, mit dem Fall von damals beschäftigen, stellen sie fest, dass nie richtig ermittelt wurde. Alle gingen nur davon aus, dass es Tim Bell gewesen sein musste. Aber wenn er es tatsächlich nicht war, wie er beteuert, dann läuft ein Mörder frei herum.
Sofort nehmen Jack und Sarah die Ermittlungen auf, was im Dorf für Aufruhr sorgt – halten ihn doch alle immer noch für schuldig.

Ich kann es nicht oft genug sagen … ich liebe es, wie Sabina Godec liest. Ich höre wirklich viele Hörbücher. Ihre Stimme ist mir aber mit Abstand die liebste!

Spannungsgrad: 4 von 5
Hörbuchsterne: 8 von 10

© Bettina Dworatzek

Die Frauen am Fluss – Katherine Webb

Die Frauen am Fluss
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Gelesen von Anna Thalbach

Ich habe bisher „erst“ zwei Bücher von Katherina Webb gelesen. Zum einen „Das fremde Mädchen„, das 1821 spielt und „Das Haus der vergessenen Träume„, von dem ein Teil in der Gegenwart und der andere im frühen 20. Jahrhundert spielt.
Beide Male tat ich mich beim Lesen etwas schwer. Aber als ich Katherine Webb dann bei der LitLove in München persönlich kennenlernte und auf der Bühne über ihre Bücher sprechen hörte, war ich wieder so begeistert, dass ich einen neuen Versuch wagen wollte. Und dieses Mal eben als Hörbuch – vielleicht taugt das für mich einfach mehr.

„Die Frauen am Fluss“ ist in England – genauer gesagt in Slaughterford im Jahre 1922 angesiedelt. Die Frauen, die hier im Mittelpunkt stehen, sind Irene – eine junge Frau aus dem glanzvollen London und Pudding, eine Angestellte.
Irene gibt ihr Leben in London auf, um zu ihrem Ehemann nach Slaughterford zu ziehen. Alistair Hadleigh ist ein angesehener Mann und als Gutsherr und Betreiber einer Mühle ein wichtiger Arbeitgeber für die Männer des Dorfes.
Irene hat es zu Anfang nicht leicht in dem kleinen Dorf, weil dessen Bewohner Alistair sehr schätzen und Irene für ein verzogenes Stadtmädchen halten.

Dann spielt noch das Stallmädchen namens Pudding eine große Rolle. Weil sie als Kind so dick war, gab man ihr diesen fiesen Spitznamen, den sie nie wieder loswurde. Sie hält große Stücke auf Alistair, weil er immer so freundlich ist und kann Irene im ersten Moment auch nicht leiden.
Doch dann finden diese beiden Frauen ineinander die einzige Verbündete, als Alistair erschlagen in der Mühle gefunden und Puddings verwirrter Bruder des Mordes beschuldigt wird.

„Die Frauen am Fluss“ ist ein spannender historischer Roman – und so wie auch die anderen historischen Romane, erzählt Katherina Webb die ungeschönte Wahrheit der Geschichte, genauso wie wundervolle Sehnsuchtsmomente.
Sie zeigt die Rauheit der 20er Jahre … eine Nachkriegszeit, die bei vielen von Not geprägt war und diejenigen wenigen, die aus dem Krieg zurückgekehrt waren, noch lange nicht dessen Schrecken vergessen ließ.

Ich muss ehrlich gestehen, dass es eine ganze Weile gedauert hat, bis ich in die Story reinfand. Vielleicht lag das auch daran, dass Nancy, die Schwester von Alistair, von der Sprecherin Anna Thalbach, eine ziemlich nervige Stimme bekommen hat. An sich mag ich den Erzählstil von Anna Thalbach und die Varianz ihrer Stimme, mit der sie die einzelnen Charaktere voneinander abhebt, aber meine Lieblingssprecherin ist sie eindeutig nicht,  trotzdem fand ich die Story dann alles in allem gut.

7 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Die Silber-Trilogie

Silber_Trilogie_Hörbuch
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Die Bücher habe ich schon in den Erscheinungsjahren gelesen und rezensiert. (Das erste Buch der Träume – 2013 | Das zweite Buch der Träume – 2014 | Das dritte Buch der Träume – 2015) Weil ich vor ein paar Wochen aber das Hörbuch „Wolkenschloss“ gehört habe, dessen Buch ja auch von Kerstin Gier ist, und ich so viel Spaß dabei hatte, musste ich die ganze Silber-Trilogie unbedingt nochmal hören. (Und da die komplette Reihe auf Spotify ist, konnte ich direkt mit Hören anfangen)
Nach so einer langen Zeit konnte ich mich auch nicht mehr an jedes Detail erinnern, was ja super gepasst hat.

Gelesen wird die Trilogie von Simona Pahl, deren Stimme super zu den Charakteren passt. Wie schon bei „Wolkenschloss“ (das aber von Ilka Teichmüller gelesen wird), habe ich festgestellt, dass mir die Jugendbücher von Kerstin Gier immer noch gefallen, aber das Anhören sogar noch mehr Spaß macht, als sie selbst zu lesen.

Für alle, die die Reihe noch nicht kennen; darum geht es:
Die Schwestern Liv und Mia Silber ziehen (mal wieder) mit ihrer Mutter und ihrem Kindermädchen Lotti um. Dieses Mal nach London.
Für die Mädchen bedeutet das natürlich: neue Wohnung, neue Schule, neue Freunde.
Liv ist dabei die Hauptperson – und sie findet nicht nur neue Freunde, sondern verliebt sich auch gleich noch.
Und dann passieren komische Dinge in ihren Träumen und als sie im Raum durch eine wunderschöne grüne Tür tritt, findet sie sich im Traumkorridor wieder. Dorch dort ist sie nicht allein.

In den drei Bänden durchleben Liv, Mia und ihre Freunde träumerisch magische Abenteuer und kämpfen nebenher mit dem ganz normalen Schulalltag und familiärem Wahnsinn.

„Wie langweilig wäre das Leben denn ohne Herausforderungen? Wobei es absolut nicht nötig gewesen wäre, noch eine Extraherausforderung oben auf den Haufen mit den anderen Herausforderungen zu packen, denen ich ohnehin schon ausgesetzt war. Aber leider hatte ich genau das getan. Passiert war es vorgestern Abend, und ich hatte noch keine Ahnung, wie ich aus der Nummer wieder herauskommen sollte.“
(Das dritte Buch der Träume – FJB)

Wer die Buchreihe kennt und gerne auch mal „rereaded“, sollte sich unebdingt die Hörbuchreihe anhören.

10 von 10 Hörbuchsternen

© Bettina Dworatzek

Lady Annes Geheimnis – Martha Sophie Marcus

Lady Annes Geheimnis
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Lady Annes Geheimnis ist der dritte historische Roman von Martha Sophie Marcus, der bei der Bastei Lübbe erschienen ist. (Mehr zur Autorin und den Romanen, die in anderen Verlagen erschienen sind, findet ihr auf ihrer Homepage.)
Die Hauptperson ist Lady Anne, die am hannoverschen Hof arbeitet, obwohl sie ursprünglich aus England stammt. Einige Jahre zuvor wurde sie von ihrem Vater an den Hof geschickt, um dort ihren Dienst als Zofe anzutreten.

„Seitdem habe ich noch stärker das Gefühl nur sehr wenig selbst zu entscheiden.“
(Lady Annes Geheimnis – Bastei Lübbe)

Doch nicht nur der Ehre wegen, am kurfürstlichen Hof zu arbeiten, wurde Anne nach Deutschland zu einer Verwandten geschickt. Vorrangig galt es, ihre uneheliche Schwangerschaft zu verbergen.
Ihren Sohn kann Anne natürlich nicht sehen, um das Geheimnis zu wahren, doch sie denkt oft an ihn. Dann erhält sie die Nachricht, dass ihr Sohn sich nicht mehr bei der Pflegefamilie in Deutschland befindet.
Als der Hof Georg Ludwigs nach London zieht und sie mitnimmt, schwört sie sich, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um ihren Sohn zu finden und ihn zu sich zu nehmen.

„Sei war stark genug geworden, ihre Gefühle nicht mehr über ihre Taten entscheiden zu lassen.“
(Lady Annes Geheimnis – Bastei Lübbe)

Ich liebe die historischen Romane von Martha Sophie Marcus, denn ihre Hauptcharaktere sind mutig, unerschrocken und sie geben nie auf. Das sind tolle Eigenschaften, die in der heutigen Zeit und Welt viel zu wenig Wertschätzung erhalten.
Beim Lesen der historischen Romane von Martha Sophie Marcus habe ich wirklich das Gefühl, komplett in das Geschehen und die Zeit einzutauchen. Wirklich bewundernswert, wie nah die Autorin mir damit das historische London und das Hofleben gebrach hat.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Legal Love – An deiner Seite – J.T. Sheridan

Legal Love
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Die Protagonistin Nora ist Anwältin in einer renommierten und konservativ geführten Kanzlei in London. Ihrem Mentor, William Padget, gehört ein großer Teil der Kanzlei. Als dieser stirbt ist Nora am Boden zerstört. War er ihr doch wie der Vater, den sie nie hatte. Das überaus gute Verhältnis, das sie mit ihm hatte, brachte sie in der Kanzlei aber auch schon in Verruf.
Kurz nach Williams Tod taucht dessen Enkel David auf, der die Kanzlei fortan führen soll. Das gefällt Nora zuerst gar nicht, denn kaum ist David da, will er alles anders machen, als William es jahrelang zu tun pflegte.
Deshalb geraten David und Nora immer wieder aneinander. Doch dann steht ein großes Mandat in Aussicht und so müssen sie nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch zusammenhalten. Das weckt Kindheits- und Jugenderinnerungen an wunderschöne, gemeinsam verbrachte Sommer.

„Nach diesem Sommer hatte ich Dave nie wiedergesehen. Er kam nicht mehr nach England und William sprach nur noch wenig über seinen australischen Enkel.“
(Legal Love – An deiner Seite – beHeartbeat)

Nora ist eine sypmathische Protagonistin, eine loyale, mutige Frau und eine erfolgreiche Anwältin.
Vom Schreibstil her hatte ich hin und wieder das Gefühl dass Satzkonstruktionen noch hätten verbessert und z. B. Wortwiederholungen vermieden werden können.
Ansonsten handelt es sich um einen typische, recht vorhersehbaren Chick-Lit-Roman mit Protagonisten, zwischen es denen abwechselnd knistert oder kracht sowie Antagonisten, die perfide und böse sind.
Das Lesen an sich hat Spaß gemacht und für Zwischendurch war es ein unterhaltsamer Roman. Und da es bei mir immer eine gute Abwechslung zwischen anspruchsvollerer und leichter, unterhaltsamer Literatur geben muss, freue ich mich schon auf den Folgeband.

Wer mehr über die Autorin wissen möchte findet hier ein Interview, das ich mit ihr führen durfte.

7 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Interview mit J.T. Sheridan

J.T.Sheridan

J.T. Sheridan ist das Pseudonym der Autorin Jessica Bernett. Ursprünglich kommt sie aus Wiesbaden, wohnt mittlerweile aber mit ihrer Familie in Mainz.
Ihre bisherigen Bücher waren vor allem im historischen Fantasybereich und sind in kleineren Verlagen erschienen. Legal Love ist ihr erster Liebesroman, der bei beHEARTBEAT erschienen ist. (Hier gehts zur Buchseite)
Meine Rezension zu Legal Love folgt in den nächsten Tagen.

J.T. Sheridan ist (noch) nicht hauptberufliche Autorin, sondern arbeitet auch als Sachbearbeiterin in einer Anwaltskanzlei – wodurch sie natürlich einen super Einblick hat, in den Alltag eines Anwalts. Die Protagonisten von „Legal Love“ – Nora und David – sind beide Anwälte.

Ich freue mich, dass ich über die Bloggerjury sowohl „Legal Love“ als Rezensionsexemplar erhalten habe, als auch die Möglichkeit, J.T. Sheridan ein paar Fragen zu stellen. Ich finde es immer super spannend, die Autoren kennen zu lernen, deren  Bücher mich verzaubern, in andere Welten entführen oder meinen Alltag mal für ein paar Stunden pausieren.
Also viel Spaß beim Kennenlernen von J.T. Sheridan!


Liest du selbst auch viel und gerne? Wenn ja, was?

Ja, ich lese sehr gerne! Je nach Laune lese ich Fantasy oder auch Liebesromane.

Wolltest du schon immer Schriftstellerin werden?

Als ich noch in der Grundschule war, wollte ich Reporterin werden. Aber seit dem Gymnasium träumte ich davon, Bücher zu schreiben und davon, dass andere Menschen diese lesen.

Wo schreibst du? Bei was kommen dir die besten Ideen?

Am liebsten schreibe ich mit meinem Laptop auf der Couch und höre dabei Musik. Aber ich kann auch in einem Café oder draußen in der Natur schreiben. Wenn mich der Schreibflow erwischt, schalte ich ohnehin ab und nehme um mich herum nichts mehr wahr.

Wie kamst du auf die Idee für deinen Roman?

Auf die Idee zu „Legal Love“ kam ich durch einen Traum. Ich träumte davon, aus einem Fahrstuhl zu steigen und mit einem Mann zusammenzustoßen. Um diesen Traum herum hat sich dann wie von selbst eine Geschichte gesponnen. Wo ist dieser Fahrstuhl? Und wer ist dieser Mann?

Können wir bald noch mehr von dir lesen?
Ja! Ich habe bereits den 2. Band von „Legal Love“ fertiggeschrieben und arbeite nun am 3. Band.

Warst du zu Recherchezwecken in London und Umgebung? Warum spielt deine Handlung genau dort?

Tatsächlich spielte meine Geschichte zunächst in Deutschland. Aber bei einem Kurztrip mit meiner Tochter nach London kam mir die Idee, die Story nach England zu versetzen. Ich liebe die Britischen Inseln ohnehin und London ist eine faszinierende Stadt! Hier treffen Moderne und Geschichte aufeinander. Menschen aus aller Welt haben in London ein Zuhause gefunden und es wird niemals langweilig.

Dein Lieblingsbuch/Lieblingsautor?

Es gibt einige Autoren, die ich zu meinen Lieblingsautoren zähle. Ich lese sehr gerne die Fantasyromane von Terry Brooks, Robert Corvus und natürlich Andrzej Sapkowski. Außerdem auch Diana Gabaldon. Die Outlander-Reihe gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern.

Dein Buchtipp für die kalte Jahreszeit

Bei beHEARTBEAT sind in diesem Jahr die Bücher von Elizabeth Chadwick als eBooks herausgebracht worden. Sie spielen im Mittelalter und sind voller Romantik und Abenteuer. Perfekt, um es sich mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen und sich in vergangene Zeiten zu träumen.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dir und deinen Protagonisten, bzw. was steckt von dir in ihnen? Das Zocken z. B.? Oder die Abneigung gegenüber Artischocken?

Oh ja, bei Nora und mir gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten. Wir arbeiten beide in einer Anwaltskanzlei. Unsere Haare machen nie, was wir wollen (lach) und wir spielen gerne Konsolenspiele. Aktuell spiele ich übrigens „The Witcher 3“ auf der Switch. Die Artischocken-Story ist übrigens lustig. Denn eigentlich mochte ich sie früher ganz gern. Bis ich sie eines Tages auf meiner Pizza hatte und mir danach übel geworden ist. Seitdem kann ich keine Artischocken mehr sehen und irgendwie hat sich das auf Nora übertragen. 😉 Noras und Mellis Neigung zu Fernsehserien ist auch ein Teil von mir. Und tatsächlich auch Williams Vorliebe für gute Whiskys. Wobei ich leider keine so ganz erlesene Auswahl besitze wie William Padget.

Vielen Dank, J.T. Sheridan für deine Zeit und dem beHEARTBEAT- und dem Bloggerjury-Team für das Ermöglichen des Interviews.

© Bettina Dworatzek und J.T. Sheridan

Weißer Tod – Robert Galbraith

Weisser_Tod
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Weißer Tod ist der 4. Fall für Cormoran Strike und Robin Ellacott. Mittlerweile ist Robin nicht mehr Strikes Assistentin, sondern seine Geschäftspartnerin.
Die Auftragslage ist gut und so beschäftigt Strike inzwischen zwei freie Ermittler, um sich selbst auf die großen Fälle konzentrieren zu können.
Dann taucht in der Detektei ein verstörter, heruntergekommener Mann auf, der etwas von einem Verbrechen faselt, das er mit angesehen zu haben glaubt. Auch wenn der Mann offensichtlich psychisch gestört ist, lässt das Gesagte Strike nicht los.
Er muss Geheimnisse einfach immer aufklären.
Kurz darauf werden er und Robin von einem Politiker mit Ermittlungsarbeiten beauftragt, die sie nicht nur in die oberen Kreise des Parlaments führen, sondern auch in die Kreise von Kleinkriminellen und Demonstranten.

„Wie oft war man sich wohl bewusst, noch während es passierte, dass man soeben einen Moment durchlebte, der den Gang des eigenen Lebens auf ewig verändern würde?“
(Robert Galbraith – Weißer Tod – Blanvalet Verlag)

Robert Galbraiths Schreibstil ist unvergleichlich mitreißend, bildhaft, ungeschönt und fesselt mich in jeder Szene.
Die Fälle von Cormoran Strike sind mit Abstand die besten Krimis, die ich kenne. Und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen.

Theoretisch lassen sich die Fälle unabhängig voneinander lesen, aber um die Weiterentwicklung von Strike, Robin und ein paar weiteren immer wieder auftauchenden Nebencharakteren zu verstehen, empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten.

10 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Cherringham – Landluft kann tödlich sein – Letzter Zug nach London

Letzter Zug nach London
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Matthew Costello & Neil Richards

„Letzter Zug nach London“ ist Folge 5 der Cherringham-Krimireihe. Jede Folge ist ein Fall für sich – gleichzeitig lernt man aber die Ermittler – Sarah, eine alleinerziehende Mutter und selbständige Grafikdesignerin, und Jack, ein ehemaliger New Yorker Detektive, der in Cherringham seinen Ruhestand verbringen möchte – näher kennen. Und nicht nur die beiden – nach und nach lernt man viele Bewohner der Städtchens kennen. Es empfiehlt sich also, bei Folge 1 zu beginnen.

In Folge 5 passiert beim alljährlichen Jahrmarkt in Cherringham etwas Schreckliches. Otto Brendl, ein im ganzen Ort bekannter, liebenswürdiger, älterer Herr, der jedes Jahr die Kinder mit seinem Kasperletheater begeistert, erleidet einen Herzinfarkt und stirbt. Doch bald schon werden Sarah und Jack gebeten, Otto Brendls Vergangenheit unter die Lupe zu nehmen. Was finden die beiden wohl über ihn heraus? War er nicht der, für den ihn alle hielten? Und war es vielleicht gar kein normaler Herzinfarkt?

Mittlerweile ist das Hören dieser Folgen für mich wie ein „Heimkommen“. Mir sind die Charaktere mittlerweile so vertraut, dass ich sie alle schon an der Stimme, die Sabina Godec für jeden der Charaktere einzigartig klingen lässt, wiedererkenne.
Eine Cozy-Krime-Reihe mit Suchtgefahr.

Spannungsgrad: 3 von 5
Hörbuchsterne: 7 von 10

© Bettina Dworatzek