Winterglück – Debbie Macomber

Winterglueck von Debbie Macomber

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Die RoseHarbor-Reihe besteht aktuell aus 6 Bänden, wobei Band 4 ein reines eBook ist und auch von der Erzählperspektive etwas abweicht 😉
In jedem Buch spielt Jo Marie Rose eine wichtige Rolle. Nachdem ihr über alles geliebter Mann bei einem Army-Einsatz verunglückte, kauft sie vom Geld der Lebensversicherung ein Bed & Breakfast. Dieses wird nicht nur ihr zum Segen, sondern lässt auch andere ihren Frieden finden.

So sind in diesem Band Abby Kincaid und Joshua Weaver Jo Maries Gäste. Beide sind eher unfreiwillig in Cedar Cove, wobei beide von hier stammen.

Es macht richtig Spaß, die drei Handlungsstränge zu verfolgen, zu sehen, wie die Personen sich entwickeln und am Ende irgendwie alles gut wird.
Das macht Mut, dass auch im wahren Leben alles gut werden kann.

Das Cover finde ich sehr gelungen und stimmig. Besonders gefällt mir der Schriftzug „Winterglück“ da dieser eingeprägt und mit glänzender Farbe gedruckt wurde.
Auf jedem Cover der Buchreihe ist ein Fenster abgebildet, dessen Fensterbrett der Jahreszeit entsprechend dekoriert ist.

Der Schreibstil von Debbie Macomber ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe mich direkt in das liebevoll eingerichtete Bed & Breakfast hineingelesen und bin mit einer inneren Ruhe und einem positiven Gefühl wieder daraus aufgetaucht.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Frühstück mit Meerblick – Debbie Johnson

Fruehstueck mit Meerblick von Debbie Johnson

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Laura hat etwas durchgemacht, das schlimmer kaum sein könnte. Vor 2 Jahren verstarb ihr Mann ganz plötzlich und lässt sie mit den Kindern zurück. Nach einer schlimmen Trauerphase ist Laura bewusst, dass sich etwas ändern muss.
Kurzentschlossen bewirbt sie sich auf eine skurrile Anzeige, um im Sommer in einem Café an der Küste von Dorset zu arbeiten.
Unerwarteterweise bekomt sie den Job und fährt mit Lizzie und Nate dorthin. Beim Food Comfort Café handelt es sich aber um alles andere als ein normales Café, wie Laura schnell feststellt.

„Frühstück mit Meerblick“ ist kein normaler Liebesroman und trotz witziger Szenen, die mich zum Kichern brachten, auch keine allzu leichte Lektüre.

Der Schreibstil von Debbie Johnson hat mir gut gefallen, wobei sie eine Vorliebe für englische Serien hat, die ich nicht kenne und so manche Vergleiche für mich nicht nachvollziehbar waren. Das tat dem Buch aber keinen Abbruch.
Das Cover ist modern gestaltet und passt gut zu dem Ambiente, das das Buch vermittelt.
Ich bin sehr gerührt von diesem Roman und empfehle ihn allen herzensguten, verrückten und mutigen Frauen.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Frisch getraut – Rachel Gibson

Frisch getraut von Rachel Gibson

Frisch getraut von Rachel Gibson

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Personen & Inhalt
Clare
ist Liebesromanautorin und hat 3 beste Freundinnen, die ebenfalls Autorinnen sind. Am Tag nach der Hochzeit einer dieser Freundinnen erwacht Clare in einem fremden Hotelzimmer, ausgerechnet in den Armen von Sebastian, dem Sohn des Gärtners ihrer Mutter, der ihr die Kindheit zum Albtraum gemacht hat.

Plot & Stil
Wie von Rachel Gibson gewöhnt, war der Schreibstil sehr gut lesbar, lies mich die Gefühle von Clare nachempfinden und mich so in die Geschichte eintauchen. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass die Handlung mich dieses Mal nicht so sehr mitgerissen hat, wie ich es ansonsten von Rachel Gibson oder vergleichbaren Autorinnen gewöhnt bin. (Was aber auch daran liegen kann, dass ich einfach mega im Stress war …)

7 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek

Schreiben Blogger nur das, was der Verlag will?

Am 1. Tag der #LitLove2016 durfte ich im Rahmen der Bloggerlounge drei Autorinnen näher kennenlernen. Maria Adams, Stefanie Gerstenberger und Christiane von Laffert saßen mit ca. zehn Bloggerinnen bei Snacks und Getränken zum lockeren Austausch zusammen.
Erwartet hatte ich, ehrlich gesagt, eine „typische“ Bloggerfragerunde mit vielen Fragen an die Autoren. Zu meiner – positiven – Überraschung, haben die Autorinnen nun auch die Chance genutzt, mal ein paar Fragen an die Blogger loszuwerden.
Eine Thematik schien ihnen auf dem Herzen zu brennen: Rezensionen und Rezensionsexemplare

Schickt euch der Verlag einfach wahllos Rezensionsexemplare?

Ja und Nein. Jeder Verlag hat da eine andere Vorangehensweise. Da die LitLove eine Randomhouse-Veranstaltung ist, erläutere ich hier kurz, wie es mit diesem Verlag abläuft.

Für uns Blogger gibt es ein Portal, für das wir eine „Registrierungsbewerbung“ ausfüllen. Voraussetzung ist natürlich, dass man einen bücherbezogenen Blog betreibt. Im Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe können bis zu 10 Bücher/Hörbücher/eBooks gleichzeitig angefragt werden. Sofern verfügbar, bekommt man dann ein Exemplar zugesendet. Sobald man eine Rezension veröffentlicht hat (und dies im Portal auch per Beleglink zurückgemeldet hat), kann man wieder weiter Bücher anfragen.

Dürft ihr nur gute Rezensionen schreiben und was macht ihr, wenn euch ein Buch nicht gefällt?

Grundsätzlich haben wir keinerlei Vorgaben, was das Ergebnis der Rezension betrifft. Der Verlag gibt lediglich Tipps zum Verfassen einer Rezension.
Ich persönlich versuche, so objektiv wie möglich zu bleiben, die Bewertung an sich also auf Fakten zu stützen und meinem persönlichen Empfinden nur wenige Sätze zu widmen. Da ich ja aber auf meinem Blog vor allem Empfehlungen aussprechen will, behalte ich es mir auch mal vor, über ein Buch nichts zu schreiben. Wenn es mir, aus rein persönlichen Gründen, gar nicht gefallen hat. Da reicht dann eine kurze Info an den Verlag, dass man keine Rezension schreiben wird.

Die Autorinnen, die mit uns lebhaft diskutierten, wollten daraufhin wissen, wie es kommt, dass es Blogger gibt, die (fast) nur positive Rezensionen schreiben.

Das kann mehrere Gründe haben, deshalb spreche ich hier nun nur für mich.
Ich kenne meinen Buchgeschmack, ich weiß, bei welchen Autoren ich immer richtig liege. Wenn ich also mal „schlecht bewerte“, dann, weil der Klappentext irreführend war und meine daraus entstandenen Erwartunge nicht erfüllt wurden, oder weil es ein mir bis dahin unbekannter Autor war, der mich nicht überzeugen konnte.

Die Bloggerlounge war also super spannend.
Ich bedanke mich für die Offenheit der Autorinnen, die ehrliche Fragen gestellt haben und sich gerne unsere Meinung dazu angehört haben.
Besonders toll fand ich auch, dass die Autorinnen begründete Zweifel geäußert haben, wie jemand mehr als 100 Bücher pro Jahr lesen kann … aber das ist wieder ein anderes Thema 😉

© Bettina Dworatzek

Helenas Geheimnis – Lucinda Riley

Helenas Geheimnis von Lucinda Riley

Helenas Geheimnis von Lucinda Riley

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Das Cover hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Mediterraner Flair und eine geheimnisvolle Atmosphäre umgeben Pandora – das Haus, das Helena von ihrem Onkel geerbt hat und in dem sie mit ihrer Familie den Sommer verbringen will. Doch es ist nicht das erste Mal, dass sie auf Zypern ist. Jahre zuvor hat sie hier ihren Onkel besucht.
Mittlerweile sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile ist die ehemalige Baletttänzerin Mutter von 3 Kindern. Aus liebe zu ihrem ältesten Sohn Alex, hat sie damals das Tanzen aufgegeben.

Alex ist 14 Jahre alt und Helenas Sohn. Wer sein leiblicher Vater ist, weiß er nicht ,denn darüber schweigt Helena. Er ist ein sehr intelligenter Junge und da er weiß, dass seine Mutter hier früher Zeit verbracht hat, hofft er, etwas über seine eigene Herkunft herauszufinden.

Helena birgt ein großes Geheimnis, das über die Jahre von weiteren kleinen Geheimnissen geschützt wurde. Doch Pandora hat etwas an sich, das die Geheimnisse ans Licht bringt.

Als Leserin fiel es mir anfangs schwer, dranzubleiben, weil man viel im Unklaren gelassen wird. Aber je mehr man Helena und ihre Familie kennenlernt und je mehr man das eigentliche Geheimnis erahnen kann, desto mehr hat mich das Buch gefesselt. Am Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Der Titel drückt schon sehr klar aus, was der Kern der Geschichte ist. Insofern wurde mein erster Eindruck bestätigt und meine Erwartungen, dank unerwarteter Wendungen erfüllt 🙂

Ein wirklich toller Roman über Geheimnisse in der Familie und wie Liebe vertrauen schafft, alles offen zu legen.

8 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek