LBM18 – Meet & Greet – Corina Bomann

Meet-and-greet-Corina_BomannFoto: © Bettina Dworatzek Foto

Corina Bomann ist eine super sympathische Frau und pflegt den Kontakt zu ihren Leserinnen.
Als sie in Facebook veröffentlichte, dass sie auf der LBM sein würde und fragte, wer sie denn gerne treffen möchte, war ich total begeistert. Ich hatte sie zwar schon auf der FBM lesen hören (beim Vorablesen.de Treffen), damals aber leider keine Zeit gehabt, mir Bücher signieren zu lassen.
Also habe ich mein zwei „Lieblingsbücher“ von ihr geschnappt – „Die Schmetterlingsinsel“ (Rezi), das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe (und eines der ersten, das ich rezensiert habe), und „Die Sturmrose“ (Rezi), das Buch, das ich von ihr bisher am tollsten fand – und habe sie mir von ihr signieren lassen.

Dabei hatten wir auch Zeit, etwas ins Gespräch zu kommen.
Corina Bomann ist in der DDR aufgewachsen und liebt die Insel Rügen. Sie hat eine sehr positive Art und versucht, alles positiv zu sehen, frei nach dem Motto: Niemals aufgeben.

 „Kein Buch ist wie das andere“
Ihre Buchideen entstehen oft durch Interesse an verschiedenen Themen. Wenn die Neugier sie dann einmal gepackt hat, beginnt sie zu recherchieren, entwickelt Ideen zum Plot oder zu Charakteren und so kommen nach und nach – wie bei einer Mindmap – alle Punkte zusammen, die fürs Losschreiben nötig sind.

Corina Bomann schreibt gerne in der Küche – aufgrund der Nähe zu Keksen und Kaffee und weil sie von dort einen tollen Blick in den Garten hat. Zum Schreiben braucht sie viel Ruhe.

© Bettina Dworatzek

Die Sturmrose – Corina Bomann

Die Sturmrose

Dieses wunderschöne Cover passt mal wieder wunderbar zur Geschichte. Die Verschmelzung eines alten Anlegesteges und der rauen See mit den Blüten eines Rosengewächses und strahlendem Sonnenschein auf blauem Himmel.

Durch die Handlung geführt wird der Leser durch Annabell Hansen, eine Frau mittleren Alters mit einer Tochter im Kindergartenalter. Man erfährt alles über sie, denn sie erzählt ihre ganze Lebensgeschichte – von dem Tag als ihre Mutter verschwand, bis zu dem, als sie ein Schiff namens Sturmrose kauft. Auch die Personen, die ihr nahestehen lernt man kennen.

Corina Bomann hat es mit diesem Roman geschafft, ganz einfühlsam die Geschichte von Menschen zu erzählen, die zu DDR-Zeiten Kinder waren. Jede Familie ist sicher in irgendeiner Weise von den Stasi-Zeiten gekennzeichnet.

Ein wundervoller Roman, der die Nach-DDR-Thematik mal aus einer anderen Sicht darstellt.

9 von 10 Buchsternen

© Bettina Dworatzek